Donnerstag, 15. April 2010

Camp Week

Am 29.03 gings los mit der Campweek bis zum 01.04.

Wir sind morgens gegen halb acht los gefahren nach Charmwood, was ca. 2 Stunden Busfahrt von Albury sind.
Dort angekommen haben wir erstmal unsere Zimmer bezogen und anschließend gings zur Gruppenbesprechung in den Guppenraum.
Dort stand dann auch für mich fest, dass ich die erste Nacht gleich außerhalb verbringe und somit Campen werde.
Um zu unserem Campingplatz für die Nacht zu kommen, mussten wir erst mal fünf Stunden mit schweren Backpacks durch den Busch wandern. Es war doch ziemlich ätzend, weil der Backpack sehr schwer war und die Schulterpolster leider nicht sehr gut waren und die Schultern schon nach ner halben Stunde weh taten.
Nachdem wir angekommen waren, hieß es ersmal Zelte aufbauen und dann Feuer machen, zu Essen gabs Nudeln mit Tomatensauce.
Ich war dann schon gegen halb neun im Bett um bis halb acht am nächsten Morgen durch zu schlafen.
Am Morgen hieß es dann Zelte zusammenpacken und weiter wandern, zum Kanufahren.
Dort sind wir dann zwei Stunden auf dem Wasser rumgepaddelt um von dort dann anschließend zu einem 23km Bikeride aufzubrechen. Der war zum Teil doch ziemlich anstrengend, da es doch sehr lange nur Bergauf ging und wir viele Pausen einlegen mussten für die nicht so starken Fahrer. Verletzt hat sich zum Glück an dem Tag niemand.
Abends kamen wir dann wieder im Camp an und ich war froh, dass die großen Strapazen für das Camp dann schon vorbei waren.
Am Mittwoch Morgen ging ich dann klettern, was doch ziemlich cool war.
Zu erst sind alle eine ca. 15 Meter hohe Felswand hochgeklettert um sich anschließend dann auf der anderen Seite wieder ab zu seilen, welches für mich am Anfang doch eine leichte Überwindung gekostet hat. Anschließend gabs dann noch eine dünne Felsspalte wo man sich durch schlängeln musste, was auch für mich sehr anspruchsvoll war. Einige sind dort in 6 Sekunden durchgerauscht, ich habe länger gebraucht.
Am Nachmittag bin ich dann noch mal Kanufahren gegangen.
Dieses Mal hatte ich jedoch ein Kajak für mich und ich muss ehrlich sagen, es ist eine Kunst die nur gerade aus fahren zu können. Ich weiß nicht mehr wie oft ich gegen Steuern musste und wie oft ich mich im Kreis gedreht habe.
Dieses Mal sind auch alle im Wasser gelandet und wir alle hatten sichtlich Spaß.
Am Donnerstag bin ich dann morgens noch mal zum Fahrrad fahren mitgefahren, was aber nciht sonderlich von Erfolg gekrönt war, da ich es tatsächlich geschafft habe, meine Kette zweimal reißen zu lassen. Somit habe ich das Fahrrad tauschen müssen.
Leider ist auf einer Abfahrt ein ziemlich böser Sturz passiert und Alex Coughlan hat sich leider das Schlüsselbein gebrochen.
Trotzdem sind wir noch pünktlich im Camp angekommen, dann hieß es Räder reinigen und dann ging es nach dem Mittag auch schon wieder Richtung Albury.

Die vier Tage waren doch wirklich lustig, schade, dass es nicht noch ein mal wiederholt wird.

Cheers Malte

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