Montag, 28. Dezember 2009

Weihnachten

Moin Leute,
in der letzten Woche ist nicht sonderlich viel passiert.
Jule und Inga kamen zu besuch, gemacht haben wir allerdings nicht allzu viel, wir waren im Pool, einkaufen, Doris hat ihnen den Lake Hume gezeigt, ansonsten haben wir im Kinoraum Filme geschaut und gechillt.
Inga ist am Montag nach Melbourne aufgebrochen um von dort nach Tasmanien zu fliegen.
Doris und Jule sind dann am Dienstag Morgen geflogen und seitdem bin ich mehr oder weniger alleine hier im Haus. Zwar ist Emma mit ihrem Freund des öfteren hier, aber so oft bekomme ich die nicht zu Gesicht.
Meine Tage haben sich folgendermaßen gestaltet: Lange aufbleiben, lange schlafen, essen, filme gucken und jeden zweiten Tag geh ich ein wenig pumpen, also absolut nichts spannendes.
Weihnachten gab es für mich dieses Jahr nicht, denn bei 30-40 Grad kommt einfach keine Stimmung auf, somit habe ich den Heiligabend alleine verbracht und eigentlich war auch für dem Christmas Day nichts geplant gewesen, doch am Morgen stand Andrew "Dutchy" Holland (ein Lehrer) völlig unerwartet vor meiner Tür und hat mich gefragt, ob ich nicht lust hätte mit ihm und seiner Familie den Tag zu verbringen und da ich ja nichts zu tun hatte, habe ich zu gesagt.
Bei Hollands gab es ein nettes BBQ mit der Familie (Beide Großelternpaare und sein Bruder + Frau). Dutchy selber hat noch zwei Kinder, Josh (10) und Samantha (13), so dass wir insgesamt zehn Leute waren.
Von Dutchy's Frau die Mutter ist Deutsche und es war sehr amüsant mit ihr zu reden, weil sie sehr gerne Deutsch redet und ich ihr dann immer auf English geantwortet habe. Dutchy's Mutter hatte ihren Welpen mitgebracht, der erst neun Wochen alt war. Der war richtig süß.
Zum Essen gab es erst gegrillte Kraben und anschließend Chicken und zig verschiedene Salate und zum Nachtisch eine sehr leckere Pavlova.
Kurz danach bin ich dann mit Dutchy und seinen Kindern zu Freunden gefahren, wo ich dann auch wieder auf eine Familie getroffen bin, die deutsche Vorfahren hat. So langsam wird mir das hier echt unheimlich.
Die Familie war mit den Messerschmidts verwandt (Flugzeug aus WW2) und auch wurde jemand aus ihrer Familie für Hitlers Schule für Reinrassige ausgewählt.
Bei denen habe ich eine lange und interessante Konversation mit der ältesten Tochter gehabt über unterschiedlichste Themen.
Nachdem wir uns dann auch von dort verabschiedet hatten, sind wir zur Scot's gefahren um in den Pool zu springen und das war sehr lustig, vor allem weil man die beiden Kiddies immer wieder ins Wasser schmeißen konnte.
Nach der Erfrischung gings zurück zu den Hollands um dort Abend zu essen (Brot, deutscher Kartoffelsalat, Ham) und darauf habe ich noch bis elf mit den Kiddies an der XBox gezockt.

Der Tag war doch sehr lustig und es war schön mal wieder was mit jemandem gemacht zu haben, aber trotzdem war es für mich kein Weihnachten, denn es hat einfach zu viel gefehlt.

Die letzen Tage in Albury verbringe ich nun mit putzen, aufräumen und packen, denn am Mitwochmorgen gehts ja schon auf nach Sydney, worauf ich mich sehr freue.

Meine Blogeinträge werden nun eventuell sehr unregelmäßig, weil ich nicht weiß, wie oft ich aus NZ Bilder und Berichte hochladen kann.

Auf eine tolle Reise
Cheers

Sonntag, 20. Dezember 2009

Surfen

G'day mates,

am Montag (14.12) bin ich mittags aus Melbourne abgeholt worden und bin mit einigen Staffmembers nach Anglesea gefahren zum surfen und chillen.
Wir kamen am frühen Nachmittag an und haben als erstes erst einmal das Haus angeschaut, welches bombastisch ist. Man hat Blick aufs Meer, 12 Schlafplätze, große Küche, nettes Wohnzimmer, Pooltisch und man wohnt nur 10 Minuten zu Fuss vom Strand entfernt.
Diesen haben wir am Nachmittag natürlich auch gleich aufgesucht und sind erst einmal eine Runde surfen gegangen bzw Flo, Doris und ich haben es eher versucht. Nachdem wir eine kurze Einweisung von Erin bekommen haben, haben wir uns aufs Wasser getraut und natürlich mehr Zeit im Wasser verbracht als auf dem Board.
Nach zwei, drei Wellen hatte ich den Dreh dann schon ein wenig raus und konnte zu mindest auf Knien schon mal eine Welle reiten ohne vom Board zu fallen...Der erste Schritt war also gemacht. Anschließend habe ich dann auch verscuht mal aufzustehen, was aber am Anfang doch nicht so einfach ist...und plumps da lag ich schon wieder im Wasser. Aber wie das ja bei mir nun mal so ist, wenn ich einmal Blut geleckt habe, dann will ich es auch schaffen. Ungefähr eine Stunde und ein paar Wellen später kam dann der glorreiche Versuch. Es kam eine geeignete Welle und dann hieß es ab auf das Board legen und paddeln, paddeln, paddeln, wenn dich die Welle dann mitzieht, Hände an die Seite des Boardes und hochdrücken. Erstmal kurz auf die Knie und dann hinstellen und so stand ich dann auch für fünf Sekunden auf dem Brett, danach lag ich schon wieder im Wasser. Mit Sicherheit denken jetzt viele/alle, dass ich umgefallen bin, aber neeee, die Welle war zu Ende.
Mit dem zweiten Erfolgserlbnis im Rücken blieb ich noch ungefähr eine weitere Stunde draußen und natürlich lag ich wieder oft im Wasser, aber einige Wellen habe ich auch noch gut geritten.
Mit der Zeit wird man doch ein wenig müde und somit ging ich dann aus dem Wasser, raus aus dem Wetsuit quälen und weiter gings mit einer Runde Beachcricket.
Meine Skills werden immer besser, nur leider hab ich bei einem Fangversuch das eine Brillenglass aus der Brille rausgehauen, aber keine Sorge ich habe es wieder eingesetzt und weitergespielt. Am Freitag in Albury habe ich die Brille auch noch mal von einem Optiker überprüfen lassen und sie ist in Ordnung.
Am Montag Abend waren wir dann in einer Bar essen und das Essen war wirklich sehr lecker, nur leider ein wenig zu wenig, aber das ist bei mir ja nichts neues.
Anschließend haben wir im Haus noch Billard gespielt und darauf oben im Wohnzimmer Wii-Sports, wo ich sie alle abgezockt habe. Gegen zwei Uhr gings dann auch endlich ins Bett.
Dienstag morgen ging es bereits gegen neun aus dem Bett um zu Frühstücken und dann wieder an Strand zum Surfen. An dem Morgen waren die Wellen leider nicht so gut, so dass man nur wenige wirklich reiten konnte, diese waren dann meistens aber sehr gut, relativ hoch (1m?) und zum teil auch sehr schnell, so dass ich zum teil beim aufstehen schon wieder umgeschmissen wurde, was mich dementsprechend geärgert hat, aber ein paar bin ich auch da, zum Teil auch sehr souverän, gesurft.
Am Nachmittag ist dann ein Teil der Truppe nach Torquay gefahren um dort ein wenig zu shoppen, wobei wir Gaps natürlich nicht fehlen durften. Flo hat sich dort auch eine Boardshorts gekauft, ich habe zwar welche gefunden, die ich kaufen würde, allerdiings waren die dann doch ein wenig zu teuer.
Davon gönne ich mir eine, entweder in NZ oder nach den Ferien.
Abends gab es dann eine große Abschiedsgrillparty für Erin, denn sie geht im Januar für ein Jahr nach Canada zum arbeiten. Es gab lecker Fleisch, selbstgemachten Salat und amerikanischen Bier (Budweiser). Ich war lange nciht mehr so satt.
Am Mittwoch waren wir morgens noch mal kurz am Strand, dann haben wir das Haus gepuzt und anschließend ging es dann auch schon wieder Richtung Albury, wo wir am Nachmittag dann ankamen.
Donnertag gab es dann hier einen Sturm, der uns ca. drei Stunden ohne Strom da sitzen ließ und bis Samstagmittag auch ohne Internet.
Gestern Abend wurden Doris und ich (Flo ist am Donnerstagmorgen bereits Richtung Sydney aufgeborchen) von Luke zu eine BBQ eingeladen, wo wir dann noch mit einige Lehrern einen gemütlichen Abend verbracht haben.
An diesem Abend kamen auch noch Jule und Inga zu besuch. Die beiden sind auch Gaps hier in Australien und bleiben bis Dienstag um dann mit Doris nach Sydney zu reisen, wo es für mich ja erst am 30. hingeht.

So das wars dann erstmal wieder.
Ciao

Sonntag, 13. Dezember 2009

Great Ocean Road

Moin Leute,
Hier mal die Zusammenfassung der letzten Woche.

In der letzten Schulwoche ist nicht mehr viel passiert. Am Mittwoch war die Final-Assembly, wo viele Ehrungen an Achüler verteilt wurden.
Am selben Abend kamen dann Biggi und Sven in Albury an und ich habe ihnen die Schule gezeigt, abends habe ich dann noch meinen neuen Backpackerrucksack bepackt und Donnerstagmorgen sollte es dann eigentlich gegen neun Uhr los gehen, allerdings habe ich voll verpennt und so ging es dann erst gegen halb elf los auf den Weg zur GReat Ocean Road.
Von Donnerstag auf Freitag haben wir in Torquay übernachtet und gegen zehn Uhr morgens sind wir dann weiter Richtung Great Ocean Road gefahren, auf die wir dann auch 12.15 raufgefahren sind.
Den Tag über haben wir unterschiedliche Aussichtspunkte besucht und abends dann kurz hinter Apollo Bay übernachtet.
Am Samstag sind wir dann zu den Gibson Steps, 12 Aposteln, The Arch und der London Bridge gefahren. Die Aussicht dort ist einfach fantastisch, aber da lass ich einfach lieber mal die Fotos sprechen. Übernachtet haben wir dann in Colac, was schon relativ nahe an Melbourne ist, damit Biggi und Sven noch einiges von Melbourne sehen.

Leider war es die Tage auf der Great Ocean Road relativ kalt und somit konnte man vorwiegend nur in langer Hose und Pulli rumlaufen, leider hatte ich keine Jeans dabei und somit musste ich in meiner Jogginghose rumlaufen.

In Melbourne haben wir heute eine kleine Stadttour gemacht und haben im Greenhouse eingecheckt.
Die beiden sind jetzt auf den 360° gegangen und schauen sich Melbourne bei Nacht an. Morgen früh gegen halb sieben fliegen die beiden dann nach Alice Springs, während ich nach Anglesea fahre und surfen lerne.
Im nächsten Blog erfahrt ihr dann, wie ich mich dabei angestellt habe.

Auf Bald

Freitag, 4. Dezember 2009

Vorletzte Schulwoche

Moin Leute,
es ist mal wieder Zeit für meinen wöchentlichen Report.
In der letzten Woche war ich mal wieder mehr unterwegs.
Am Donnerstag wurde ich von Mr. Andrew Shedbold (einem Lehrer) gefragt ob ich nicht Lust hätte am Wochenende am Kona 24 Hour, einem Mountainbikerennen, teilzunehmen und da ich nichts zu tun hatte, habe ich zugesagt.
Neben mir und Mr. Shedbold waren noch sechs weitere Kiddies aus der neunten und zehnten Klasse, ein Freund von Mr. Shedbold, Haze, und ein ehemaliger Scot's student dabei (2x Harry, David, Robert, Jack, Curb, Larry)
Ich bekam das Bike von Luke, einem Boarding Staff Member, mit einem sehr unbequemen Karbonsattel, aber dazu später mehr.

Somit fuhren wir am Freitag nach der Schule gegen 4pm los in die Nähe von Geelong, um genau zu sein zum Forrest Mountainbike Park, Victoria, wo wir dann auch nach ca. fünf Stunden ankamen.
Noch bevor wir anfingen die Zelte aufzubauen, fing es schon an zu regnen und das tat es denn auch in unregelmäßigen Abständen über das gesamte Wochenende.
Um elf ging ich dann auch schon schlafen, weil es ja anstrengende zwei Tage werden würden und die wurden es auch.
Aufstehen musste ich bereits um 8am, denn wir mussten uns anmelden und anschließend sind wir nach Geelong reingefahren um uns Essen für das Wochenende zu kaufen. Gegen 10.30am
waren wir dann auch etwa zurück und nun ging es für Harry ans fertig machen, denn er war der erste der auf die Strecke ging für mein Team.
Wir fuhren in zwei Teams, es gab ein Schulteam und ein Ü-18-Team.
Um 12pm war dann der Start und Harry ging auf die erste 16km Runde und war gegen 1pm zurück, anschließend ging Haze auf die Runde und ich machte mich so langsam fertig, da ich als nächster auf die Strecke sollte.
Erwartet hatten wir ihn gegen 2.10pm, aber er kam 10 später rein und dann machte ich mich auf die Strecke und ich dachte mir schon nach dem ersten Drittel, auf was hast du dich da eigentlich eingelassen. Zuerst wars eigentlich noch ganz angenehm durch ein bischen Schlamm ging es den ersten leichten Anstieg rauf, der sich schon kurz darauf in einen langen und vorallem steilen Anstieg überging. Danach gings eigentlich vorwiegend eben oder leicht schüssig weiter, allerdings war es so eng, dass zwischen einzelne Baumstämme die Pedalen mit ach und krach durchpassten. Dann gings wieder leicht Bergauf und dann mit mehreren Rampen und Vollspeedkurven bergab ging. Auf einer kleinen Brücke, die sehr glatt war, habe ich mich das erste mal auf die Schnauze gelegt und es sollte nicht das letzte mal sein. In den Speedkurven hats mich auch einmal gelegt und hab mir die Pedale schön ins Knie gerammt und bei einigen Rampen musste ich absteigen, weil die wirklich 85 Grad nach unten gingen und dann auch noch voller Schlammfützen waren.
Der letzte Abschnitt bestand dann eigentlich nur noch aus Schlamm und man kam so gut wie gar nicht mehr vorwärts und auch da hab ich mich auch fast einmal gelegt und musste anschließend mit Fahrrad durch den ganzen Schlamm latschen, weil man einfach nicht mehr aufs bike kam.
Nach 1:10h hatte ich dann die wirklich technisch anspruchsvolle Strecke hinter mir und war froh, dass ich sie nicht nochmal fahren musste.
Meine zweite Tour war dann nämlich erst um 8.30pm und ich fuhr zwei Runden auf der Nachtstrecke. Die ersten Kilometer waren auch sehr entspannt, denn es war durchgehend eben und ich dachte mir, wenn das so weiter geht, dann werden das zwei entspannte Runden, doch dann kam der erste und eigentlich auch einzige Kracher auf der Strecke. Jeder von euch kennt ja den Waseberg, der schon ein so für Fahrradfahrer ein Alptraum ist, nun stellt ihn euch länger, ein wenig steiler und voller Schlamm vor und ihr wisst, wo ich rauf musste, bereits nach einem viertel hatte ich genug und ich schob nach oben und ich habe keinen gesehen, der nicht abgestiegen ist. Danach ging es sehr entspannt weiter mit einigen leichten Abfahrten, Anstiegen und vor allem nicht so schmalen und eng auf einander liegenden Kurven, der mit Abstand erholsamste Teil der Strecke war eine etwas längere Abfahrt und kurz darauf war man dann auch schon im Ziel. Die Rundenzeit war doch relativ ordentlich mit 55min und ich dachte mir, du hast noch ordentlich Reserven, da kannst auf der zweiten Runde ein wenig pushen und nach dem Monsterberg (ja ich bin wieder abgestiegen) dacht ich mir nun kannst du mal ein wenig Gas geben doch nach kurzer Zeit tat einfach jeder Anstieg nur noch weh und ich wollte keine dreckigen Kurven, kein Schlamm und keine Bäume mehr sehen, sondern ich sehnte mich nach der Abfahrt, aber wie es dann nun mal so ist, dauert es dann ja richtig ewig. Nach 1:10h war ich dann auch endlich im Ziel und ging dann auch sofort schlafen. Die anderen sind dann ebenfalls zwei Runden gefahren und somit musste ich um 6.30am wieder aufs Rad und versuchte mich auf der dritten Strecke und nach einer halben Runde hatte ich kein Bock mehr, man sah nur noch eine Traverse nach der anderen und man hatte das Gefühl es geht gar nicht mehr den Berg hinab. Ich war körperlich gar nicht so fertig, aber das geht psychisch ganz schön an deine Substanz und ich war froh, dass ich nach 1:20h dann auch endlich im Ziel war, die Zeit war miserabel aber das war mir echt egal, ich war einfach nur froh, nicht mehr auf dieses Rad steigen zu müssen. Denn bereits nach der zweiten Runde tat mein Arsch nur noch weh und ich konnte nicht mehr richtig rund fahren, da ich einfach nicht mehr richtig sitzen konnte, mein Gott wie hatte ich meine Fahrradhose vermisst.
Am Ende Sprang der 40. Platz von 59 Teams in unserer Kategorie heraus, was für uns allerdings nebensächlich war. (unter the Half Wheelers findest du unsere Zeiten)
Unser zweites Team "Team Extreme" gewann das Schülerrennen mit sehr deutlichem Vorsprung.
Gegen 1pm ging es dann am Sonntag nach Hause und als wir an der Scot's ankamen war ich froh, dass ich mich erstmal hinlegen konnte, weil sitzen wollte ich mit meinem wunden Arsch erst mal nicht mehr.

Am Mittwoch war Christmas Dinner, das letzte Formal Dinner dieses Schuljahres und dementsprechend groß wurde gefeiert, es wurden einige Leute verabschiedet, vom Boarding Staff Doug und Julia und der deutsche Austauschschüler Thimo. Es gab natürlich wieder gutes Essen und für die Staff-Member gabs auch Geschenke, ich bekam eine kleine Packung Rocher.
Anschließend sind wir noch ins Paddy's, da Trina Albury verlässt und somit haben wir noch einmal good-bye gesagt.

Donnerstag war ich dann mit der Hospitality Group in Melbourne. Es ging bereits um 6.15am los und gegen 11 waren wir dann in Melbourne. Zuerst haben wir eine Führung durch den Victoria Market bekommen, was sehr interessant war, da man einiges über den geschichtlichen Hintergrund erfuhr und man bei einigen Ständen auch kostenfrei etwas probieren durfte.
Anschließend hatten wir dann eine Stunde Freizeit, wo ich ein wenig herumgeschaut habe und Ideen für Weihnachtsgeschenke sammelte. Danach fuhren wir in ein Judenmuseum, wo wir viel über die jüdische Kultur und ihr tägliches Leben erfuhren. Z.B. wusste ich nicht, dass Juden strikt Milch von Fleisch trennen und es auch niemals bei einer Mahlzeit zusammen zu sich nehmen.
Nach dem Museum haben wir uns dann noch ein 5+ Star Hotel angeschaut, das Westin Melbourne, was auch sehr interessant war und wo ich auch später gerne mal öfters Übernachten möchte.
Gegen 10pm waren wir dann wieder in Albury und ich wollte eigentlich nur noch ins Bett, allerdings hatte ich dann noch ein wenig mit der Tour für meine Eltern zu tun.

Heute, also Freitag, waren wir Abends bei den Basketballfinals der Schulteams um uns einige Siege der Scot's Teams anzuschauen, was doch sehr amüsant wurde, da wir uns mit einigen Schüler, die mit uns zu geschaut hatten, über lustige Themen unterhielten.

So das wars erstmal, nächste Woche sind schon Ferien und dann gehts auf die Great Ocean Road und Surfen :)

Cheers