Moin Leute,
jetzt ist der Bericht komplett, denn ich bin wieder in Australien.
Also viel Spaß beim Lesen :)
Tag 1: 01.01.10 Ankunft in Auckland
Ich bin um 12.30 von Sydney nach Auckland geflogen, wo ich um 17.30 Ortszeit gelandet bin. Der Flug war sehr ruhig und ich habe im Flieger einen Mann kennen gelernt, der auch durch Neuseeland reisen wird, allerdings mit einem Camper.
Am Flughafen hat Benna mich dann abgeholt und wir sind direkt zu einem Obelisken gefahren, von wo man einen schönen Ausblick auf die Stadt hat. Danach sind wir noch zum Mount Eden gefahren, von wo man ebenfalls einen schönen Ausblick auf die Stadt hat. Von dort aus fuhr Benna mich dann zu seiner Unterkunft und dort haben wir erst mal mit den anderen Zivis gemeinsam gegessen und dann den Abend auch gemeinsam verbracht. Wir haben uns Youtubevideos angeschaut und uns ein wenig unterhalten, auch wenn ich da ein wenig ins Hintertreffen geraten bin, weil ich halt keinen kannte und somit nicht immer wirklich mitreden konnte.
Gegen 00.30 haben wir uns dann auch ins Bett verzogen, denn am nächsten Morgen hieß es zeitig aufstehen.
Tag 2: 02.01.10 Auckland anschauen
Benna und Ich sind gegen 8.00 aufgestanden, da er sich mit seiner Freundin getroffen hat um mit ihr einen Tagesausflug zu ein paar Freunden zu machen.
Mich hat er dann in der Innenstadt von Auckland raus gelassen und ich habe mir die Stadt dann ein wenig Angeschaut.
Auckland hat etwa 1.5 Millionen Einwohner, wobei Neuseeland selber nur etwas über 4 hat, und ist auf 48 Vulkanen gebaut, was man auch wirklich den ganzen Tag merkt, weil man andauernd hoch und runter läuft.
Zu allererst bin ich in das Touristencenter gegangen um mich mit einer Stadtkarte auszurüsten, dann habe ich mir in Ruhe die Zeit genommen und sondiert was ich sehen will und es auf der Karte markiert.
Als erstes bin ich zum Victoria Park Market gegangen, was ein kleiner Markt mit hauptsächlich Souvenirs ist. Man konnte dort viel Jadeschmuck, Holzschnitzereien und natürlich Klamotten kaufen.
Von dort bin ich dann zum Hafen gegangen, der wirklich sehr schön ist, da dort das Wasser auch richtig glänzt und eine leichte blaue Farbe hat, was man ja sonst nur aus der Südsee kennt. Am Hafen wollte ich eigentlich eine Hafenrundfahrt machen, allerdings fiel die ins Wasser, weil sie erst um 14.30 gewesen wäre und ich zu dieser Zeit im Auckland Museum sein wollte. Somit bin ich vom Hafen aus dann die Queen Street (Einkaufsstraße) hoch gelaufen und habe ein wenig in unterschiedlichste Geschäfte geschaut, allerdings auch nichts gekauft habe.
Als nächstes bin ich zur St. Patricks Church gegangen und von dort aus auch gleich weiter zur Town Hall und dem Aotea Square. Dieser war leider völlig zugestellt, da dort, wie eigentlich auch im Rest der Stadt, für die Rugby WM 2011 gebaut wird. Deshalb konnte ich mir die Auckland Art Gallery nicht wirklich von außen anschauen, weil sie ein riesiges Gerüst umgab.
Von der Gallery habe ich mich dann auf dem Weg zum Auckland Museum gemacht. Dort erfährt man viel über die Maori Kultur, Neuseelands Landschaft, Auckland selber und auch über Neuseelands Rolle in den unterschiedlichsten Kriegen, in denen das englische Commonwealth involviert war.
In dem Beriech wo sie Auckland vorgestellt haben, haben sie auch einen Vulkanausbruch simuliert und gezeigt wie Auckland aussähe wenn einer der 48 Vulkane ausbräche. Es gab auch viele Interessante Sachen zu den einzelnen Kriegen. Hauptsächlich um den Einigungskrieg im 19. Jahrhundert zwischen Maori und Engländern, aber auch über die Rolle von Neuseeländern im Krieg Englands gegen Buren in Südafrika und natürlich auch die Rolle in WW1 und WW2. Zu diesem Thema hat das Museum auch eine gesonderte Ausstellung für den Holocaust und sie haben Juden ihre Geschichte erzählen lassen, wie sie damals unter der Verfolgung liehen. Alle diese Juden sind nach Neuseeland ausgewandert.
Vom Museum aus bin ich dann an einem Tennis Stadion vorbeigekommen, wo gerade die Qualifikation für WTA Turnier statt fand und da der Eintritt kostenlos war habe ich mich reingesetzt und mir ein wenig Tennis angeschaut. In der Qualifikation haben sogar zwei Deutsche mitgespielt, allerdings bin ich vorher weiter Richtung Hafen gegangen bevor die beiden mit ihren Spielen fertig waren.
Am Hafen habe ich mir dann noch mal die Harbour Bridge angeschaut, die aber nicht so spannend war. Natürlich mag da mein Eindruck auch mitgespielt haben, den ich mir vorher in Sydney von der Brücke geholt habe und gegen diese sieht ja alles langweilig aus.
Gegen 22.00 hat mich Benna dann wieder aufgesammelt und die Zivis sind zu einer Hausparty von zwei Asiatinnen eingeladen worden, wo wir alle dann auch hingefahren sind. Dort haben wir dann noch ein paar andere Leute kennen gelernt und mit denen haben wir dann auch ein wenig was getrunken. Gegen 3.00 sind wir dann nach Hause gefahren.
Tag 3: 03.01.10 Bay of Islands
An einem schönen Sonntag morgen bin ich dann um 8.30 von der City zu den Bay of Islands aufgebrochen. Die Busfahrt habe ich eigentlich zum größten Teil mit schlafen verbracht, da ich von letzter Nacht noch einiges aufzuholen hatte.
Um 12.30 kamen wir dann in Paihia an, dort habe ich mir dann erstmal einen Pizza gekauft, mich an Pier gesetzt und kurze Zeit später dann auch auf das Schiff begeben, was mich durch die Bay of Islands schippern sollte. Auf der Fahrt hatte man eine wunderbare Aussicht auf die einzelnen Inseln. In Russel haben wir einen kurzen Zwischenstopp eingelegt und dort haben dann auf dem Pier erst einmal zwei kleine Kinder, sie mögen so um die 10 Jahre gewesen sein, den Haka „Kamate Kamate“ aufgeführt. Der Haka ist ein Maorischer Kriegstanz, den die All Black (Rugby Nationalteam) vor jedem Spiel aufführt. Davon habe ich auch ein Video gemacht, aber leider kann meine Kamera ja kein Ton aufnehmen.
Von Russel haben wir uns dann auf dem Weg zum berühmten Hole in the Rock aufgemacht. Auf halber Strecke haben wir allerdings Delfine getroffen, die man dann natürlich erstmal eine Zeit lang bewundern musste. Ich hoffe mir sind da ein paar gute Fotos gelungen.
Anschließend sind wir dann auch zum Hole in the Rock gefahren, durch welches wir auch hindurch fuhren. Darauf ging es dann auch wieder zurück Richtung Russel und Paihia, doch auf halber Strecke haben wir wieder Delfine gesehen, von denen ich aber leider keine vernünftigen Fotos machen konnte.
Gegen 16.30 waren wir dann wieder in Paihia und von dort ging es dann auch gleich wieder zurück nach Auckland.
Auf halber Strecke haben wir eine Pause gemacht und ich war so ins SMS tippen vertieft, dass ich auf einmal nur noch ein Hupen höre und sehe wie der Bus abfährt. Ich bin sofort hinterher gelaufen und an der Kreuzung erwische ich ihn gerade noch, ansonsten hätte ich ein großes Problem gehabt. Daraus lerne ich jetzt aber und bin nun immer fünf Minuten früher am Bus, denn so was soll mir nicht noch einmal passieren.
Um 20.00 war ich dann auch wieder in Auckland Central wo Benna mich dann aufgesammelt hat.
Tag 4: 04.01.10 Fahrt über Waitomo nach Rotorua
Am frühen Morgen hat mich Theresa (eine deutsche Arbeiterin aus der Einrichtung) um 7.20 zum Busbahnhof gefahren, weil von Bennas Haus leider kein Bus in die Stadt fuhr um diese Zeit und er selber arbeiten musste. Dafür bin ich Theresa auch unendlich dankbar, dass sie an ihrem freien Tag so früh für mich aufgestanden ist.
An diesem Morgen hat es ungeheuerlich geschüttet, somit war ich doch ganz froh, dass ich die meiste Zeit im Bus verbringen würde.
Auf der Busfahrt nach Waitomo habe ich natürlich erstmal wieder geschlafen und in Waitomo haben wir uns dann eine Kalksteinhöhle angeschaut, mit ganz vielen Glühwürmchen drin. Leider durfte man keine Fotos machen.
Die Tour an sich war schon ganz cool, leider waren wir eine sehr große Gruppe und man hat schon gemerkt, dass das sehr auf Tourismus dort ausgelegt ist, da die ganzen Wege auch mit Gehwegplatten ausgelegt waren. Das Gefiel mir persönlich nicht so gut.
Anschließend sind wir dann weiter nach Rotorua gefahren und auf der Busreise habe ich dann noch einen deutschen kennen gelernt, Bastian.
Gegen 16.00 kamen wir in Rotorua an und dort habe ich dann erstmal eine Tour in ein Maori Dorf und auf einen nahe gelegen Berg.
Mit Bastian habe ich auch in einem Hostel eingechekct. Das Zimmer ist sehr klein. 3m² für 4 Personen, die Küche hingegen ist sehr gut ausgestattet und das Bad ist auch nicht so schlecht. Für 20$/Nacht ist es okay. Ich halte mich ja nicht lange im Zimmer auf.
Tag 5: 05.01.10 Rotorua
Heute bin ich um 10.30 aufgebrochen zum Whakarewarewa oder auch kurz Whaka (pr. Whoka), das ist ein Thermaldorf wo 25 Maorifamilien leben. Der Dorfname steht sogar im Guinessbuch der Rekorde, allerdings ist der richtige Dorfname auch um die 37 Zeichen lang. Im gesamten Dorf sind überall Thermalquellen und Geysire und somit herrscht überall ein leichter Schwefelgeruch, der nach 15 Minuten allerdings schon gar nicht mehr auffällt. Diese Thermalquellen sind schon kurz unter der Wasseroberfläche um die 100 Grad heiß und je tiefer man runter geht, desto heißer wird’s. Die Maori benutzen diese Quellen zum Kochen und sie leiten sich auch Wasser fürs Waschen davon ab, was sie dann halt nur ein wenig abkühlen lassen.
Am Anfang habe ich mir eine Cultural Performance angeschaut wo die Maori ein paar Lieder sangen und einen Haka aufführten. Anschließend habe ich eine einstündige Tour mitgemacht und die Führerin, die ebenfalls dort gewohnt hat, hat uns viele interessante Dinge erzählt. Zum Beispiel werden die Toten dort oberirdisch begraben, weil wenn man dort zu tief gräbt sofort eine neue Quelle erschaffen würde.
Außerdem hat sie uns Geysire gezeigt und wie man halt so in einem Dorf lebt. Vor allem wie sie sich die Quellen zu nutze machen.
Der Boden in dem Dorf ist sehr heiß, so dass ich das auch schon durch meine Schuhe gemerkt habe. Im Winter können die Dorfbewohner sogar barfuss durch das Dorf laufen.
Diese Führung war wirklich sehr interessant, da man echt viel über die maorische Kultur erfuhr.
Vom Whaka bin ich dann zur Skyline Skyrides gefahren. Das ist ein Lift der auf den höchsten Berg, den Mount Ngongotaha (487m), von wo man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und den Lake Rotorua hat. Von dort bin ich dann noch mit einem so genannten Luge den Berg wieder runter gerast. Der Luge ist eine Steinbobbahn mit drei unterschiedlich schwierigen Abfahrten. Die erste bietet eine wunderbare Aussicht, die ich auch zuerst gefahren bin. Danach habe ich mich auf die Advanced Strecke gemacht, da ich nur zwei Fahrten gebucht hatte. Die Strecke war sehr viel anspruchsvoller und steiler. Leider hatte mein zweites Kart nicht so eine gute Lenkung und so bin ich auch einmal voll von der Strecke abgeflogen und fand mich im Grass wieder. Ich bin einfach zu schnell in eine Kurve rein gefahren. Aber keine Sorge mir ist nichts passiert.
Von dem Berg bin ich dann zurück in die Central und habe mir noch den Gouvernment Garden angeschaut, ein Garten im englischen Stil, der auch sehr schön ist.
Morgen geht es weiter nach Taupo und von da am Abend weiter nach Napier.
Tag 6: 06.01.10 Taupo
Am Morgen bin ich um 8.45 mit dem Bus nach Taupo aufgebrochen, wo ich gegen 10 dann auch ankam. Vom Busterminal habe ich mich dann erstmal zur Touristeninformation aufgemacht um rauszukriegen, was man sich alles so in einem halben Tag anschauen kann. Danach kurz da Gepäck in einem Locker verstaut und dann habe ich mich auf zum Lake Taupo gemacht, der größte See in Neuseeland. Unter ihm sind zwei Vulkane.
Dort fand ich es allerdings nicht so spannend, so dass ich mich dann gleich auf zu den Huka Falls gemacht habe. Die Huka Falls sind Stromschnellen und der meistbesuchte Ort Neuseelands. Es gibt einen wunderschönen Wanderweg dorthin, der ungefähr 1 Stunde für eine Richtung dauert. Auf dem Hinweg habe ich gut eineinhalb Stunden gebraucht, da ich viele Fotos gemacht habe. An den Huka Falls angekommen, habe ich dort natürlich auch Fotos gemacht, danach bin ich dem Wanderweg weiter gefolgt, in der Hoffnung noch weitere schöne Aussichtspunkte zu finden. Allerdings waren da nur noch ein paar. Somit ging ich wieder zurück zu den Huka Falls um mich von dort auf den Weg zu den Craters of the Moon zu machen. Dort sind ein paar Krater und viele dampfende Löcher zu sehen. Auf dem Weg dorthin hat mich ein älterer Herr, auf einem Quad, mich ein Stück mitgenommen. Auf dem Weg zurück zu den Hukaa Falls habe ich dann erstmal meine Kamera bei den Craters vergessen, aber keine Sorge ich habe sie wieder. Eine Dame hat mir aus einem Camper bescheid gesagt und dann musste ich den Berg halt wieder rauf.
Von den Huka Falls bin ich den Wanderweg wieder zurück gegangen Richtung Taupo, unterwegs habe ich dann noch eine leere Bucht gefunden, wo ich dann erstmal meine Füße im Wasser badete, da aber auch keiner zu sehen war, und leider keine Badesachen dabei hatte, habe ich mich kurzer Hand meiner Klamotten entledigt und bin reingehüpft. Man das tat echt gut. Anschließend wanderte ich zurück nach Taupo und von da aus ging es dann im Bus nach Napier. Hier mache ich zum ersten Mal Couchsurfing und ich bin hier in einem netten Haus mit drei Iren und zwei Französinnen. Leider wimmelt es hier nur so von Moskitos, was mich doch sehr nervt, weil sie mich andauernd stechen. Die Couch ist sehr klein, mal schauen wie ich da drauf schlafe. Gute Nacht
Tag 7: 07.01.10 Napier
Gegen 11 Uhr brach ich heute auf in Richtung Napier Central. Als erstes wollte ich zum Museum of Science and Technology, was aber leider geschlossen war. Somit ging es weiter zur St. Patrick’s Cathedral, eine sehr moderne Kirche. Von da aus ist es nur ein Katzensprung zum Cive Square und zum Memorial Square. Vom Memorial Square habe ich mich dann die Emerson Street rauf begeben um ein wenig der Art Deco Architektur zu bewundern.
In Napier gab es 1931 ein großes Erdbebem, welches viele Häuser zerstört hat und der Wiederaufbau wurde von der Art Deco geprägt. Von der Emerson Street ging es weiter über die Tennyson Street zur Marine Parade, einer sehr schönen Straße direkt am Wasser. Dort habe ich mich zuerst zum National Aquarium gemacht, welches das beste Aquarium Neuseelands sein sollte, allerdings fand ich es jetzt nicht so berauschend. Das Aquarium in Melbourne gefiel mir mehr. Vom Aquarium habe ich mich dann auf gen Norden gemacht und bin die Marine Parade bis zum Hafen hochgegangen. Dabei kam ich noch beim Marineland vorbei, eine Aufzuchtstation für kranke Tiere, die allerdings geschlossen war, leider.
Weiter ging es dann zur Sound Shell & Colonade, eine Art Bogen aus Steinen und von da aus dann zum Pania of the Reef, dem Tom Parker Fountain und der Floral Clock.
Außerdem ging ich noch in die Opossum World, wo einige interessante Fakten über die Plage veranschaulicht wurden. Zum Beispiel leben über 70 Millionen Opossums in Neuseeland, hingegen aber nur 4 Millionen Menschen. Dort wurde auch alles mögliche aus Opossumfell verkauft, wie Schals, Mützen, Kissen, Jacken mit Felleinnaht und so weiter. Von der Marine Parade bin ich dann zum Hafen gegangen und ich muss echt sagen, egal wo du am Strand lang gehst du hast immer einen tollen Blick.
Vom Hafen ging es dann zurück zu meiner Unterkunft, wo ich gegen 15.45 ankam. Leider habe ich mir einen schönen Sonnenbrand auf den Oberarmen geholt, hoffentlich ist der schnell wieder weg.
Als ich hier ankam waren die drei Iren noch am Arbeiten und kurz danach kamen dann zwei neue Couchsurferinnen aus Tirol und Stuttgart. Die beiden lösten die beiden Französinnen ab, die im Laufe des Tages abgefahren sind.
Mit denen und den Iren habe ich mich Abends dann noch gut unterhalten und wirklich durchgehend Englisch gesprochen, was doch sehr viel mehr Spaß macht als Deutsch zu reden. Vielleicht sollte ich mein Blog auch auf Englisch weiter schreiben :P.
Morgen geht’s weiter über Palmerston North, wo ich mir das Rugby Museum anschauen werde, weiter nach Wellington.
Tag 08: 08.01.10 Palmerston North
Es hieß mal wieder früh aufstehen, dieses Mal um halb sieben. Dann hieß es Sachen packen, frühstücken und auf zum Bus, denn es ging weiter von Napier nach Palmerston North, wo ich mich ein paar Stunden aufhalten wollte um nicht so lange im Bus zu sitzen.
In Palmerston angekommen habe ich mich gleich auf zum Rugby Museum gemacht und mich dort etwa eineinhalb Stunden aufgehalten. Dort erfuhr man sehr viel über die Entstehung des Museums und viel über den Sport in Neuseeland selber. Anschließend habe ich mich auf in die Library gemacht um einfach mal richtig abzuschalten und ein paar Stunden nichts zu tun.
Ich habe im Internet gesurft und einfach gechillt. Danach ging es weiter zum Square, den habe ich mir kurz angeschaut und dann bin ich auch schon wieder zum Travel Center aufgebrochen, da schon kurz darauf nach mein Bus nach Wellington fuhr. Dort bin ich gegen sieben angekommen und dann hieß die erste Mission erst ein mal ein Hostel suchen, da der Typ, wo ich eigentlich auch Couchsurfen wollte, abgesagt hat. Zuerst hatte ich mich auf den Weg zum Wellywood gemacht, unterwegs traf ich aber einen Studenten, der mir sagte, dass es dort nicht so gut sei und er hat mir ein anderes empfohlen, in das ich nun auch eingecheckt bin. Der Abend war noch jung, somit ging ich kurz in eine Bar, zwei Bier trinken, die auch mein Abendessen waren, danach Wäsche in die Waschmaschine schmeißen und kurz Frühstück für Morgen einkaufen. Anschließend Wäsche in Trockner und vor den TV gechillt, Freaky Friday schauen, und währenddessen Pläne für den folgenden Tag schmieden.
Dann ging es zeitig auf mein Zimmer, eigentlich für 5 Personen, aber ich bin alleine hier drin, was auch mal ganz gut tut. Was mir besonders gefällt ist, dass ich ein eigenes Bad habe. Morgen zieh ich allerdings um, weil das andere Zimmer billiger ist.
Tag 9: 09.01.10 Wellington
Ich habe mich morgens sehr zeitig auf gemacht um möglichst viel von der Stadt zu sehen.
Um 8.30 ging mein Bus zur Weta Cave, vielen von euch wird das wohl nichts sagen, deswegen mal eine kurze Erzählung was die so alles gemacht haben. Bei Weta Cave bauen Kostüme, Figuren und animieren. Die berühmtesten Filme wo sie beteiligt waren, sind: Herr der Ringe ( an dem haben sie 7 Jahre gearbeitet, 1997-2003), King Kong, Avatar und im Moment arbeiten sie z.B. an Tim und Struppi. Bei Weta Cave konnte man mit Hilfe eines Films mal hinter die Kulissen schauen und sich danach einige Arbeiten anschauen. Außerdem habe ich mit einem Mann gesprochen, der in den Herr der Ringe Filmen eine Statistenrolle hatte und der auch Führungen über die Sets gegeben hat. Und er sagt, dass sie eigentlich nicht viel Sinn machen, weil man halt nur noch die Landschaft sieht, die natürlich auch atemberaubend ist, aber da kann man sich auch selber ein Auto mieten und sich das alles anschauen.
Nach Weta bin ich dann zum Botanischen Garten gefahren, der mal wieder auf einem Hügel lag. Irgendwie hab ich hier das Gefühl, dass alles auf Hügeln liegt. Dort haben sie einen wirklich schönen Rosengarten angelegt, mit gefühlten tausend Rosen, nur leider gab es auch dort keine blauen Rosen und ich möchte so gerne mal eine sehen.
Von dort ging es dann den Hügel wieder runter, zum Parlament, wo ich eine einstündige Führung mitgemacht habe. Zuvor mussten wir allerdings alles abgeben bis auf die Klamotten die man noch trug. Das Parlament war gleich zwei Mal in Brand und wurde zweimal komplett restauriert. Außerdem haben sie das Gebäude Erdbebesicher gemacht, in dem sie das ganze Gebäude auf bewegliche Klötze gestellt haben und diese können Erdbeben bis zur Stärke 7,5 aushalten.
Vom Parlament habe ich mich dann zum National Museum gemacht, was wirklich beeindruckend ist, denn auf sechs Stockwerken haben sie mit Hilfe der modernsten Technik Neuseelands Geschichte sehr anschaulich dargestellt. Dort wird so gut wie jedes Thema behandelt und man brauch wohl schon gut zwei Tage um alles zu lesen.
Dann hieß es wieder zurück ins Hostel, denn ich wollte ja mein „freies“ Abendessen haben, was sich eher als Reinfall entpuppte, denn erstens kostete das Essen 4$ und zweitens waren die Nudeln kalt.
Danach habe ich dann in mein neues Zimmer eingecheckt, wo wir insgesamt zu zehnt drin pennten. Meine Matratze war völlig unbequem und somit habe ich die Nacht auch nicht gut geschlafen. Um 20.25 habe ich dann erst Mal eine ¾ Stunde mit Mareike telefoniert und danach auch die erste Konservation mit meinen Roommates geführt und man stelle sich vor, eines der Mädchen (Australierin) kennt sogar die Scot’s. Mit ihr, ihrer Freundin und zwei Franzosen war ich dann auch noch ein wenig Feiern, was ganz okay war. Dafür, dass Wellington als Partystadt bekannt ist, war ich doch ein wenig enttäuscht, mag vielleicht auch daran liegen, dass ich Hamburger bin. Gegen 1.00 waren wir auch wieder zurück und dann ging es auch schon ins Bett, denn ich muss ja um bereits um 6.15 aufstehen.
Tag 10: 10.01.10 Von Wellington nach Nelson
Wie bereits oben erwähnt bin ich um 6.15 aufgestanden, kurz unter die Dusche gehüpft, Sachen gepackt, gefrühstückt und dann hieß es auch schon auf zur Fähre, die ich mit dem Shuttle erreichte. Die Fähre, die 1600 Personen fast, verließ Wellington um 8.30 und kam gegen 11.30 in Picton an. Die meiste Zeit habe ich mit schlafen verbracht, weil ich echt tot müde war. In Picton habe ich mich dann in den Bus gesetzt nach Nelson, eigentlich Bekannt für das Beste Wetter Neuseelands, wo es schüttete wie Sau bzw es immer noch tut. Natürlich hatte ich mir kein Hostel gebucht und somit hieß es jetzt erst Mal rumtelefonieren um einen Schlafplatz für die Nacht zu finden. Nach dem dritten Versuch hatte ich dann auch mein Zimmer. Dann musste ich noch meinen Bus umbuchen, da ich woanders abgeholt werden musste, denn ich wohne nun sieben km außerhalb von Nelson in einem netten kleinen Hostel. Es ist kein klassisches Hostel, sondern eine alte Villa mit ca. 15 Schlafplätzen, was das alles hier schon mal familiärer Macht, allerdings stinkt der Wohnbereich nach Hund. Das Zimmer macht einen guten Eindruck, leider muss ich morgen schon wieder um 6.15 aufstehen, denn mein Bus verlässt Nelson um 7.15.
Den Abend verbringe ich wohl mit gammeln, weil es regnet und ich immer noch keine Regenjacke habe. Die wird jetzt aber dringend nötig, da ich gehört habe, dass es an der Westküste in letzter Zeit nur geschüttet hat.
Tag 11: 11.01.10 Von Nelson nach Greymoth
Heute ging es früh morgens von Nelson auf nach Greymouth, und mich erwartete eine sechsstündige Busfahrt. Abgeholt wurde ich um 7.35 mit zehnminütiger Verspätung, bereits nach kurzer Zeit machten wir aber einen ungewollten Halt, da es dem Fahrer anscheinend nicht gut ging. Er hielt sich die ganze Zeit den Blinddarm und somit ging er direkt ins Krankenhaus und wir hatten einen neuen Busfahrer.
Um 10.00 machten wir die erste große Pause und da ich bereits um 7 gefrühstückt hatte, gab es für mich jetzt Mittag, ich aß einen echt guten Burger, der mich auch für den Rest der Fahrt satt machte.
In Greymouth angekommen machte ich mich dann auf den Weg zu meinem Schlafplatz für den heutigen Abend. Ein werter Herr Simon Forest hat mir seine Couch zum schlafen angeboten, dort angekommen fand ich erstmal keinen im Haus, somit ging ich zur Rückseite des Hauses und ging durch die Terrassentür hinein. Einige mögen jetzt vielleicht denken, der bricht da einfach so ein, aber keine Sorge, denn Simon hatte mir geschrieben, dass sie offen ist.
Gegen 4.00 kam dann auch Simons flat mate Brat nach Hause, haben uns kurz vorgestellt und ich habe schnell gemerkt, dass er ziemlich cool drauf ist und eigentlich nur chillt. Sein Lieblingswort ist übrigens „Shit“, denn er verwendet es ungefähr nach jedem 4. Wort.
Ich ging erstmal auf Erkundungstour und machte eine kleine entspannte Wanderung, zu mindest sollte es eine werden, zu einem Aussichtspunkt von wo man die Alpen sehen sollte. Der Weg war allerdings mehr als abenteuerlich und ich hatte das Gefühl, dass dort seit Monaten keiner mehr lang gegangen sei, da alles verwachsen und voller Schlamm war. Die Aussicht war gar nicht so schlecht und dann ging es wieder runter, wobei man wirklich aufpassen musste nicht auszurutschen und in den Match zu Plumpsen. Ich bin zwei Mal weg gerutscht, konnte mich aber gerade noch abfangen. Anschließend ging ich einkaufen, da an den Gletschern keine Einkaufsmöglichkeiten sind.
Danach ging es wieder zurück und ich habe mir Ofenkartoffeln mit Sour Creme gemacht. Die Kartoffeln waren so lala und die Sour Creme stellte sich als totaler Reinfall heraus, denn 1. schmeckte sie nicht nach Sour Creme und 2. war sie nicht flüssig, sondern in einem quarkähnlichen Zustand.
Im Laufe des Abends kamen noch zwei weitere Couchsurfer, ein Franzose und ein Pole, und meine Sachen sind noch da, mit denen Brat überhaupt nicht rechnete und verfluchte Simon erstmal, der übrigens für eine Woche mit der Firma unterwegs ist.
Dann ging es gegen halb 1 dann auch ins Bett.
Tag 12: Von Greymouth nach Franz Josef
Der Tag fing früh morgens an, denn ich konnte bereits um 8.00 nicht mehr pennen. Dann habe ich von 9.00 bis 12 mit Mareike geskypt und anschließend gefrühstückt, mich fertig gemacht und dann ging es auf zum Bus, beziehungsweise erstmal zu Westpac Geld holen, was sich als totales Desaster herausstellte, da der ATM meine Deutsche Bank Karte nicht akzeptieren wollte und ich somit Geld von meiner Kreditkarte abheben musste, was mir gar nicht in kram passte. Dann ging es zum Bus und wir machten den ersten Stopp in Holitika und dort ging ich dann noch mal zur Westpac und da konnte ich dann auf einmal Geld abheben. So ein Mist.
Anschließend ging es durch eine atemberaubende Landschaft nach Franz Josef. Hier habe ich dann ins YHA eingecheckt und dann Suppe zu Abend gegessen. Anschließend in die Sauna, was für eine Entspannung und nun chille ich hier. Morgen früh geht es auf den Gletscher und dann weiter nach Fox Glacier.
Tag 13: 13.01.10 Franz Josef Glacier
Heute ging ich auf den Franz Josef Gletscher und ich muss echt sagen, das war echt geil.
Zum ersten Mal blaues klares Eis gesehen und ich hoffe ich habe ein paar gute Fotos gemacht.
Wir waren 2 Stunden auf dem Gletscher, haben uns durch enge Spalte gequetscht und einen sehr schöne Aussicht genossen. Und somit habe ich nun auch meine Schnee/Eis Fotos in kurzer Hose.
Morgen gehe ich auf den Fox Glacier, da freue ich mich auch schon drauf, denn daraus habe ich erst einmal heute eine Full Day Tour gemacht, wo ich dann bis zu 6 Stunden auf dem Eis bin. Gletschertouren machen mir irgendwie schon sehr viel Spaß und dann kann ich auch mal einen Vergleich zwischen den Gletschern ziehen. Leider wird es morgen wohl regnen, aber ich hoffe das wird trotzdem viel Spaß machen.
Tag 14: Fox Glacier
Heute war ich auf dem Fox Glacier und habe eine Tageswanderung gemacht. Die war echt cool und es hat zum Glück nicht geregnet.
Der Gletscher ist ganz anders als der Franz Josef Glacier, weil das Eis ganz anders ist. Es hat eine andere Struktur und der Gletscher selber ist auch viel hügeliger.
Die Spikes, die Foc uns gegeben hat, waren nicht so klasse, weil es keine Full Boot Spikes waren sondern nur welche die man in die Mitte des Fußes macht. Natürlich habe ich es auch geschafft mich aufs Maul zu legen.
Wir haben einige Mulane gesehen, das sind von Wasser ausgehöhlte Eisflächen, die eine unglaubliche Eisstruktur bilden. Es gibt ein tolles Farbspiel von unterschiedlichen Blautönen.
Wir waren von 9.00 bis 17.00 unterwegs und das hat echt geschlaucht.
Abends hab ich dann noch den Film Hurricane gesehen, den ich wirklich sehr gut fand, und danach ging ich dann auch ins Bett.
Tag 15: Vom Fox Glacier nach Queenstown
Heute ging es um 8:45 in Bus auf nach Queenstown. Die Landschaft unterwegs war einfach traumhaft und ich konnte viele Fotos machen. Unterwegs haben wir auch extra Fotosopps gemacht so dass auch ein paar bessere dabei sind.
In Queenstown sind wir gegen 17.00 angekommen und danach habe ich in das Deco Backpackers eingecheckt, was einen etwas heruntergekommenen Eindruck macht, aber alles ist sauber, nur halt ein wenig älter. Aber es gibt hier freies WLAN und das ist wirklich mal was neues hier (Der einzige Grund warum ich hier wohne).
Eben war ich noch kurz im Zentrum, einkaufen und mich über Skydiven erkunden. Inklusive Fotos wird mich der Spaß 260€ kosten. Hoffentlich klart sich das Wetter noch ein wenig auf in den nächsten Tagen, denn dann lohnt sich das noch gleich doppelt.
Morgen geht’s zum Milford Sound, ein 12 Stunden Trip, aber leider habe ich ja nur noch knapp eine Woche zeit und somit geht das leider nicht anders.
Tag 16: 16.01.10 Milford Sound
Morgens um 7.00 geht es los auf zum Milford Sound. Gegen halb 10 sind wir in Te Anau und von dort aus geht es wohl auf der schönsten Straße der Welt zum Milford Sound.
Der Blick ist einfach unglaublich und es wird mit unterwegs überhaupt nicht langweilig. Ich mache unzählige Fotos und wir machen auch viele Pausen um Fotos zu machen, das erleichtert die 3stündige Busfahrt enorm. Um 1.15 steigen wir auf das Boot und wir machen eine sehr schöne Rundfahrt durch den Sound und das bei strahlendem Sonnenschein. Unglaublich aber wahr, ich erwische einen von 60 Tagen im Jahr, wo dort die Sonne scheint.
Um 15.45 geht es zurück nach Queenstown wo wir um 19.45 ankommen. Es war ein langer, aber auch ein sehr schöner Tag. In Queenstown ist strahlender Sonnenschein und ich hoffe nur dass das Wetter morgen genauso gut wird, denn morgen will ich Skydiven gehen.
Tag 17: 17.01.10 Skydiven in Glenorchy
9.30:
Ich rufe bei NZSKYDIVE an und frage nach ob ich heute springen kann.
Mir wird gesagt, dass ich um 11.30 abgeholt werde, solle mich aber noch mal um 11.00 melden um es zu bestätigen.
Anschließend erzähle ich meinen Eltern und Mareike davon. Mein Dad will nur wissen, wie meine Hose davor und danach aussieht. Meine Mums Reaktion krieg ich nicht mit.
Mareike ist gar nicht begeistert und sagt, dass es ein teures Vergnügen wird um zu sterben.
11.00
Ich rufe wieder an und frage noch mal alles was ich wissen will, dann bestätige ich meinen Sprung und in einer halben Stunde soll ich abgeholt werden.
Schnell noch von Mareike verabscieden und dann Laptop wegpacken, Linsen rein.
11.15:
Mein Abholdienst ist bereits da, 15 Minuten zu früh. Also ab ins Auto, zur Westpac Geld holen und dann los nach Glenorchy zum Flugplatz.
11.45
Leichtes Unwohlsein erfasst mich und ich muss auf Klo. Macht sich da Angst breit? Ich weiß es nicht, glaube eher die Anspannung, denn ich springe bald aus 12000 FT. Ich merke ich kriege Hunger, hole meine American Cookies heraus und fange an zu essen.
12.00
Wir kommen beim Flugplatz an. Die Fahrt war in Ordnung, nur der Fahrer rast wie ein verrückter um die Kurvenreiche Strecke.
12.15
Ich werde auf meinen Sprung vorbereitet, meinem Sprungpartner vorgestellt, er heißt Jari und ist Finne. Dann rein in Anzug, Geschirr um, schnell noch ein paar Fotos gemacht.
Dann startet auch schon mein Videodreh, denn dieses glorreiche Ereignis soll ja nicht ungefilmt bleiben.
12.20
Es geht in den Flieger, ich kriege eine kurze Einweisung wie ich mich zu verhalten habe während des Fluges und des Freefalls.
Dann heben wir auch schon ab.
12.35
Wir sind auf halber Höhe, der Blick ist unglaublich und ich kriege noch ein paar Fragen gestellt.
12.45
Jetzt ist es soweit. Ich werde an Jari angeschnallt und es ist nur noch ein kurzer Augenblick bis es raus geht.
Dann geht es an die Öffnung im Flugzeug, meine Kamerafrau steht schon draußen.
Nun heißt es Arme vorm Körper verschränken, Kopf nach hinten und dann ging es rraus.
Der Freefall ist einfach unglaublich und zu schnell vorbei. Ich habe vielleicht die ersten 20 Sekunden realisiert. Schön in die Kamera winken und lächeln und dann ging auch schon der Schirm auf.
Nun Fotos machen und die atemberaubende Aussicht genießen.
12:55
Ich lande heil und sicher auf dem Flugplatz und bin einfach nur überwältigt.
Das wird nicht mein einziger Sprung bleiben.
13.30
Ich bin um 510$ ärmer, halte meine Foto und Video DVD in den Händen.
Das Video ist unglaublich und die Fotos hoffentlich auch, die werde ich mir hoffentlich im Laufe der nächsten Tage anschauen können.
14.45
Es sind noch zwei Koreanerinnen nach mit gesprungen, auf die musste ich noch warten und dann geht es zurück Richtung Queenstown.
Ich kann es immer noch nicht wirklich realisieren und bin immer noch fasziniert.
15.00
Ich schreibe alle meine Erlebnisse im Bus auf und hoffe, dass die Zeiten einigermaßen Stimmen. Werde ich hoffentlich mit Hilfe der Fotos überprüfen können.
15.20
Ich komme wieder beim Deco Backpackers an und ich habe Hunger.
Danach habe ich noch ein wenig Sightseeing in der Stadt gemacht, auch wenn es da nicht viel zu sehen gab.
Tag 18: 18.01.10 Wandern in Queenstown
Am Morgen habe ich erstmal mit Mareike, meinem Dad und ein wenig mit meiner Mum gechattet und geskypt.
Gegen 11.30 habe ich mich dann aufgemacht zum Wandern. Ich bin den Ben Lommond Summit Track gewandert, eine Tagestour von 6-8 Stunden, laut Reiseführer zumindest.
Es ging die ganze Zeit stur bergan und es war auf jeden Fall eine sehr schöne Wanderung, mit einer phänomenalen Aussicht auf Queenstwon und Umgebung. Nur leider wurde es immer nebliger je näher man der Bergspitze kam und somitbin ich auch nicht ganz nach oben gewandert. Zwischendurch waren mal wieder meine Batterien für meine Kamera leer und somit kann ich euch mit Nebelbildern leider nur mit Handykamerafotos versorgen.
Zurück bin ich dann über die Gondola gegangen und habe mich an der Gondolastation einfach mal ganz dreist in die Gondola gesetzt, ohne Ticket natürlich. Und somit war ich nach 4.5 Stunden auch schon wieder unten. Also nix mit 6-8 Stunden wandern, denn auch ohne Gondola wäre ich nach 5 Stunden unten gewesen.
Tag 19: 19.01.10 Fahrt von Queenstown nach Tekapo
Um 8.05 ging es los mit dem Bus nach Tekapo, einem kleinen 400 Seelendorf am Mount Cook. Der Lake hat eine türkise Farbe, durch kleines Gestein welches vom Gletscher kommt. Der ganze See ist nämlich mit Gletscherwasser gefüllt und nimmt die ganzen kleinen Steinchen mit und mit Hilfe des Sonnenlichts erscheint der See dann türkis.
Am frühen Nachmittag bin ich dann zum Mount John Lookout hoch gewandert, eine sehr schöne Strecke mit atemberaubender Aussicht. Oben habe ich dann noch ein englischen Ehepaar getroffen mit denen ich mich wirklich gut unterhalten habe und wir sind dann auch gemeinsam runter gewandert. Anschließend haben sie mich auch noch zu meinem Hostel gebracht.
Danach war ich einkaufen und habe mir Lakritz gekauft, waren aber nicht so gut.
Abends war es dann sehr entspannt und ich habe Australian Open geschaut und mich mit einigen Hostelbewohnern gut unterhalten und sind auch noch ein Bier trinken gegangen.
Tag 20: 20.01.10 Von Tekapo nach Christchurch
Am Mittag ging es weiter nach Christchurch, wo mich am späten Nachmittag Taylor abgeholt hat, da ich bei ihm Couchsurfen mache. Am Abend sind wir dann zu einem Freund von ihm gegangen und haben uns zwei DVD’s von Mike Tyson und Evander Holyfield angeschaut.
Gegen halb eins waren wir wieder bei Taylor und dann ging es auch schon ins Bett.
Tag 21: 21.01.10 Christchurch
Heute habe ich zum zweiten Mal in meinem Leben Christchurch unsicher gemacht, denn 2005 war ich schon mal in Christchurch, UK, und nun bin ich halt in Christchurch, NZ.
Als erstes bin ich zum Cathedral Square gefahren, habe mich dort ein wenig umgeschaut und dann bin ich direkt zum Canterburry Museum, wo es viel über die Geschichte Christchurchs zu erfahren gibt. Unterwegs ist mir aufgefallen, dass die Stadt sehr vom gotischen Stil geprägt ist und es wirklich sehr viele Gebäude davon gibt.
Nach dem Museum bin ich in den Botanischen Garten gegangen, der sehr groß und auch sehr schön ist. Von dort ging es dann weiter zur Brauerei und ich hatte mich schon so auf eine Verköstigung gefreut, nur leider bieten sie keine Führungen mehr an. Somit ging ich enttäuscht wieder zurück Richtung Cathedral Square um von dort dann mit dem Bus zum Hafen zu fahren, von dem ich aber auch völlig enttäuscht war, weil da absolut nichts los ist und man nicht mal eine schöne Aussicht hat.
Danach fuhr ich dann auch schon wieder zurück zu Taylor und habe den Abend gemütlich ausklingeln lassen.
Tag 22: 22.01.10 Rückflug
Ich bin gegen 11 aufgestanden und dann hat mich Taylor um halb 2 zum Flughafen gebracht, wo ich dann eingecheckt habe, dann musste ich die blöde Flughafengebühr bezahlen und dann ging es um halb 4 auch schon in Flieger zurück nach Melbourne, wo mich morgen die Australian Open erwarten.
Donnerstag, 7. Januar 2010
Montag, 4. Januar 2010
Sydney
Hallo meine Leser,
ich glaube viele von euch warten sehnsüchtig auf meinen Bericht und vor allem Bilder aus Sydney.
Ich bin am 30. morgens um halb sieben von Albury nach Sydney geflogen, was schon echt hart war, da ich die Nacht zuvor nur etwa zwei Stunden geschlafen habe.
Dort bin ich dann gegen acht gelandet und von dort aus gleich ins Hotel, welches in Burwood liegt, und dort erstmal ein dreistündiges Nickerchen gemacht.
Durch den Schlaf gestärkt habe ich mich dann auf in die Stadt gemacht, ohne Biggi und Sven, weil die noch auf dem Weg nach Sydney waren, und zuerst hat es mich zur Town Hall geführt, die jetzt nicht so spannend ist. Deswegen ging es gleich weiter zum Darling Harbour, der sehr schön ist. Dort liegt das Touristenzentrum für den Hafen und somit werden dort viele Hafenrundfahrten angeboten. Dort befindet sich auch ein Aquarium und ein Wildlifepark, die ich aber beide nicht besucht habe , da ich so was schon aus Melbourne und Phillip’s Island kannte.
Am Darling Harbour bin ich dann mit einer Fähre zum Circular Quay gefahren. Von der Fähre hat man einen wunderbaren Blick auf die Brücke und auf die Oper.
Vom Circular Quay bin ich dann nach Manly gefahren, was ich aber nicht so toll fande, weil es auf Manly sehr voll war und mir die Lust nach Baden sofort verging. Der Strand war leider brechend voll.
Also bin ich nach einen kurzem Zwischenstop bei Aldi wieder zurück zum Circular Quay gefahren um mich von dort direkt zur Oper und dem Botanic Garden begeben.
Vom Botanic Garden hat man einen wunderbaren Blick auf die Brücke und die Oper. Dort wurde auch schon alles vorbereitet für das große Feuerwerk und man möge es nicht glauben, aber ich habe die ersten Leute bereits um 20.00 dort warten sehen.
Ich bin vom Botanic Garden dann auch so langsam zurück zum Hotel, wo ich dann eine Nachricht von Biggi und Sven fand, dass sie gegen 19.00 bei der Oper seien, zu blöd dass es dann auch schon 21.30 war und somit trafen wir uns dann erst gegen 23.00 im Hotel.
An Silvester ging es dann zeitig los und wir haben uns noch ein wenig am Darling Harbour rumgetrieben, sind mit der Fähre noch ein wenig im Hafen rumgeschippert, waren dann noch kurz einkaufen (Brot, Dipp, Wasser und Bundaberg-Cola) und haben uns dann um 16.00 an den Circular Quay gesetzt, wo eigentlich Alkohol verbot gilt, wir unseren allerdings trotzdem durch die Kontrolle bekommen haben.
Mit Sicherheit fragen sich viele nun: „Wie bekloppt sind die eigentlich, dass die sich ACHT Stunden dahinsetzen um sich so ein blödes Feuerwerk anzuschauen?!“ und glaubt mir, wir haben uns das auch gefragt.
Bis 21.00 ging die Zeit für mich auch relativ schnell um, doch dann kam das Familienfeuerwerk und ab dann ging die Zeit nur noch schleppend rum, leider.
Das Feuerwerk, ging 15 Minuten, war wirklich sehr schön und ich hoffe ich habe ein paar ordentliche Fotos gemacht, damit ihr ja auch was davon habt.
Gegen 2.00 war ich dann auch im Hotel und dann ging es fix ins Bett denn am nächsten Tag geht es auf nach Auckland, Neuseeland.
Die Berichte aus Neuseeland will ich euch auch nicht lange vorenthalten und somit kommt hoffentlich fast täglich was online :)
Frohes Neues
ich glaube viele von euch warten sehnsüchtig auf meinen Bericht und vor allem Bilder aus Sydney.
Ich bin am 30. morgens um halb sieben von Albury nach Sydney geflogen, was schon echt hart war, da ich die Nacht zuvor nur etwa zwei Stunden geschlafen habe.
Dort bin ich dann gegen acht gelandet und von dort aus gleich ins Hotel, welches in Burwood liegt, und dort erstmal ein dreistündiges Nickerchen gemacht.
Durch den Schlaf gestärkt habe ich mich dann auf in die Stadt gemacht, ohne Biggi und Sven, weil die noch auf dem Weg nach Sydney waren, und zuerst hat es mich zur Town Hall geführt, die jetzt nicht so spannend ist. Deswegen ging es gleich weiter zum Darling Harbour, der sehr schön ist. Dort liegt das Touristenzentrum für den Hafen und somit werden dort viele Hafenrundfahrten angeboten. Dort befindet sich auch ein Aquarium und ein Wildlifepark, die ich aber beide nicht besucht habe , da ich so was schon aus Melbourne und Phillip’s Island kannte.
Am Darling Harbour bin ich dann mit einer Fähre zum Circular Quay gefahren. Von der Fähre hat man einen wunderbaren Blick auf die Brücke und auf die Oper.
Vom Circular Quay bin ich dann nach Manly gefahren, was ich aber nicht so toll fande, weil es auf Manly sehr voll war und mir die Lust nach Baden sofort verging. Der Strand war leider brechend voll.
Also bin ich nach einen kurzem Zwischenstop bei Aldi wieder zurück zum Circular Quay gefahren um mich von dort direkt zur Oper und dem Botanic Garden begeben.
Vom Botanic Garden hat man einen wunderbaren Blick auf die Brücke und die Oper. Dort wurde auch schon alles vorbereitet für das große Feuerwerk und man möge es nicht glauben, aber ich habe die ersten Leute bereits um 20.00 dort warten sehen.
Ich bin vom Botanic Garden dann auch so langsam zurück zum Hotel, wo ich dann eine Nachricht von Biggi und Sven fand, dass sie gegen 19.00 bei der Oper seien, zu blöd dass es dann auch schon 21.30 war und somit trafen wir uns dann erst gegen 23.00 im Hotel.
An Silvester ging es dann zeitig los und wir haben uns noch ein wenig am Darling Harbour rumgetrieben, sind mit der Fähre noch ein wenig im Hafen rumgeschippert, waren dann noch kurz einkaufen (Brot, Dipp, Wasser und Bundaberg-Cola) und haben uns dann um 16.00 an den Circular Quay gesetzt, wo eigentlich Alkohol verbot gilt, wir unseren allerdings trotzdem durch die Kontrolle bekommen haben.
Mit Sicherheit fragen sich viele nun: „Wie bekloppt sind die eigentlich, dass die sich ACHT Stunden dahinsetzen um sich so ein blödes Feuerwerk anzuschauen?!“ und glaubt mir, wir haben uns das auch gefragt.
Bis 21.00 ging die Zeit für mich auch relativ schnell um, doch dann kam das Familienfeuerwerk und ab dann ging die Zeit nur noch schleppend rum, leider.
Das Feuerwerk, ging 15 Minuten, war wirklich sehr schön und ich hoffe ich habe ein paar ordentliche Fotos gemacht, damit ihr ja auch was davon habt.
Gegen 2.00 war ich dann auch im Hotel und dann ging es fix ins Bett denn am nächsten Tag geht es auf nach Auckland, Neuseeland.
Die Berichte aus Neuseeland will ich euch auch nicht lange vorenthalten und somit kommt hoffentlich fast täglich was online :)
Frohes Neues
Abonnieren
Posts (Atom)
Albury Time