Donnerstag, 12. August 2010

Back in Hamburg

So, nun ist die Reise wirklich vorbei.
Seit Dienstag bin ich nun wieder in Hamburg.
Die Ankunft war eigentlich ziemlich nüchtern, meine Eltern, Bruder und Mareike haben mich abgeholt und wir sind dann auch direkt nach Hause gefahren.
Dort bin ich dann auch ziemlich schnell ins Bett gefallen.

Die Begrüssung selber viel eher nüchtern aus, war zwar toll sie wieder zu sehen, aber mir war die Müdigkeit wirklich ins Gesicht und auch die Stimmung geschrieben. Im Zug hatte ich mich nur noch mit Cola künstlich wach gehalten.
Dad hatte sogar extra ein Welcome Back Schild gebastelt :)

Die ersten Tage habe ich dann eigentlich auch nicht viel gemacht.
EInkaufen gewesen, Brille richten lassen, Franzbrötchen, Döner, Fischbrötchen und deutsches Mischvrot gegessen. Oh man, wie hatte ich das vermisst.
Ansonsten habe ich dem Dom und dem Arzt einen Besuch abgestattet und die nächsten Tage werde ich mich mit Freunden treffen, vielleicht auf den Kiez (endlich wieder richtig feiern) und einfach versuchen wieder ins deutsche Leben reinzukommen.
Am Montag geht dann auch mein sechswöchiges Praktikum bei Arps-Industriemontagen los, wo ich Metallverarbeitung lerne für mein Studium.

Nun geht das Leben in Deutschland weiter und somit beende ich hiermit meinen Blog.
Es war eine schöne Zeit in Australien, die mich menschlich sehr viel weiter gebracht hat. Ich kann es nur jedem empfehlen, sich ein Jahr oder auch "nur" für einen Urlaub dorthin zu begeben. Das Land ist großartig und die Menschen sind alle sehr offen und gastfreundlich.
Es war eine schöne Zeit...

Mittwoch, 11. August 2010

Flug

Am Montagmorgen habe ich mich vom Taxi zum Flughafen bringen lassen, habe eingecheckt, diesmal hatte ich 5kg übergewicht, also schnell was ausgepackt, 700Baht Airportcharge bezahlt, eine Frechheit, und mich dann noch auf dem Airport rumgetrieben.
Der Flug selber war ziemlich ätzend, da ein etwas fülligerer Mann neben mir saß und es nur bescheuerte Filme gab, mal abgesehen von einer Folge „2 and a half men“ und „ Ghost Writer“, allerdings kannte ich beides auch schon. Somit vertrieb ich mir die Zeit mit essen, Musik/Hörbücher hören und schlafen.
Nach langen 10 Stunden war ich dann auch endlich in Frankfurt. Nin sitze ich im Zug und es sind nur noch vier Stunden bis ich in Hamburg bin…

Sonntag, 8. August 2010

Bangkok

Den Flug habe ich gut überstanden. Mit ein paar alkoholischen Getränken und dem anschließendem gucken von "Ghost Writer" habe ich es mir gemütlich gemacht und sogar etwas mehr als 5 Stunden gepennt haben.
Am Flughafen in Bangkok habe ich mich dann in ein Taxi gesetzt und bin zu Geene gefahren, bei dem ich Couchsurfen machen wollte. Erst ein mal ist Taxifahren in Bangkok sehr billig, aber zum Teil auch gefährlich, denn hier wird ohne Skurupel gefahren, wo sich auch nur eine kleinste Lücke aufbot, da fuhr man durch. Am Ende stand ich bei 500 Baht (12.50€) für 50km fahrt.
Dort angekommen machte ich es mir erstmal gemütlich, hab mich frisch gemacht und wollte los in die Stadt, da meinte Geene zu mir, dass er noch eine Wohnung in der City habe und ob ich da nicht gerne die nächsten 2 Nächte bleiben möchte. Natürlich sagte ich ja und schon fuhren wir dorthin. DOrt angekommen als erstes das Bett bezogen und dann ging es mit dem Taxi ab in die City wo ich mich mit Inga traf. Sie hatte sich bereits den Grand Palace angesehen und somit gingen wir weiter zum Wat Pho, wo es einen riesigen liegenden Buddha zu bestaunen gab.
Anschließend haben wir uns in ein Taxi gesetzt und sind zur Kao San Road gefahren. Dort haben wir einen kleinen Snack zu uns genommen und anschließend wollten wir eigentlich zum MBK Shopping Centre, aber keiner wollte uns fahren ohne das Taximeter einzuschalten. Also beschlossen wir uns einer einstündigen Thaimassage zu unterziehen, welche wirklich gewöhnungsbedürftig war, aber auch sehr entspannt. Für die Masseusinnen ist das ein Full-Body- Workout. Diese Massage war wirklich sehr entspannend und ich werde sie morgen auf jeden Fall wiederholen. 180 baht (4.50€) für eine Stunde.
Nach der Massage sind wir dann noch ins MBK gefahren, einem siebenstöckigem Einkaufszentrum mit Haufenweise Läden. Inga hat sich ein paar Schuhe gekauft, ich fand leider nichts. Nach einem kleinem Smoothie wollte wir uns auf in die Sarasin Road machen, wo angeblich Abends viel los sein sollte. Pustekuchen. Also fuhren wir mit dem Taxi weiter die Straße herunter bis wir den Taxifahrer baten hier anzuhalten, bezahlten und uns auf machten zu den gerade entdeckten Streetfood-Ständen. DOrt habe ich nach alnger Suche auch meine Krabbeltiere gefunden, die ich schon lange mal probieren wollte. Heuschrecken. Sie schmeckten gar nicht so schlecht. Inga fands aber zu eklig und weigerte sich partout eine zu essen. Schade eigentlich.
Nach weiterem Ziellosem herumgelatsche haben wir noch einen Markt gefunden, der alles möglich verkauft hat. Jeder Tourist wird dort fündig. Ich kaufte mir ein Polo.
Mit der Zeit wurden wir wirklich müde und es hieß Abschoiednehmen. Inga fuhr zurück ins Hotel, denn sie fliegt morgen bereits zurück nach Frankfurt und ich fuhr zu meiner Wohnung.
Den Abend verbrachte ich mit einem Film und surfen in einem ungesichertem Netzwerk.

Nach ausgiebig schlaf habe ich mich mit dem Taxi zum Lumphini Park aufgemacht, ein sehr schöner und großer Park mit künstlich angelegtem See mitten in der Innenstadt. Ein wirklich schöner Ort zum entspannen.
Anschließend musste ich erst mal Geld wechseln und nach einer Sprite bei Burger King (ca 1 € für XXL) machte ich mich auf zum Grand Palace gemacht und mir den dann auch gleich angeschaut. Wirklich sehr beeindruckend. Alles besteht nur aus Marmor und Gold. Er ist der imposanteste Tempel, den ich in den beiden Tagen gesehen habe.
Danach bin ich zu einem weiteren Palast gefahren, dem Wat Benjamaborpit, auch ein sehr schöner Tempel, eingebettet von einem Park mit künstlichem Kanal.
Von dort bin ich dann zum Wat Arun gefahren. Am Wat Arun gibt es einen sehr steilen Turm, auf dem schon sehr viele Unfälle passiert sein sollen und ich hatte auch gelesen, dass er eigentlich nicht mehr für Besteigungen zugelassen sein soll. Als ich dort ankam durfte man rauf und das habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen. Von dort oben hat man wirklich eine Bombenaussicht.
Dann habe ich mich auf eine Fähre begeben (3Baht), die Preise sollte der HVV auch mal für seine Fähren übernehmen, um mich wieder auf die andere Seite bringen zu lassen Von dort habe ich eine kleine Wanderung am Fluss entlang gemacht. Anschließend habe ich mich ins Taxi gesetzt und bin zur Khao San Road gefahren um mich eine Stunde massieren zu lassen und um mich anschließend mit Street- food den Margen voll zu hauen.
Dann war es auch schon wieder neun und ich bin zurück zu meiner Wohnung gefahren. Dort habe ich gepackt und mich entspannt bevor es auf den langen Flug gen Heimat geht.

Fazit:
Bangkok hat sehr schöne Sehenswürdigkeiten zu bieten. Allerdings gehen einem die Einheimischen ziemlich schnell auf den Senkel, denn sie wollen dir immer etwas andrehen, besonders ihr Tuk-Tuk. Wenn man sich allerdings ein wenig von den Touristenplätzen fern hält und die Leute ignoriert kann man auch eine schöne Zeit dort haben.
Insidertipps sind dort wirklich Gold wert.
Taxi fahren kann man dort unglaublich billig,, die Kommunikation kann allerdings zwischendurch ziemlich kompliziert werden, weil viele der englischen Sprache nicht mächtig sind.

Freitag, 6. August 2010

Last week in Australia

Heute ist der Tag wo ich Australien verlassen werde...
Die letzte Woche habe ich mich nun um meine Abreise gekümmert.
Gepackt Paket verschickt, Rückreise von Frankfurt gebucht und meinen Aufenthalt in Bangkok geplant.
Ab Montag war meine Stimmung ziemlich gedrückt, denn ich realisiserte nun wirklich, dass 10 Monate vorbei sind und es bald an der Zeit ist Abschied zu nehmen.

Am Mittwoch in Assembly musste ich dann auch noch eine Rede halten, in der ich Scots und Albury mit Hamburg und meiner alten Schule vergleichen sollte, wie ich mich selber verändert habe und wie ich schwierig es war sich einzuleben.
Ich war so aufgeregt, ich glaube sogar in der letzen Reihe hat man mein Herz pumpen hören.
Nach den ersten zwei Sätzen hatte sich das aber gelegt und ich habe relativ frei und auch fast ohne Versprecher meine Rede vortragen können. Ich war danach doch ziemlich stolz auf mich, denn 1. war es in einer anderen Sprache und 2. hasse ich es vor Leuten etwas vortragen zu müssen.
Zum Abschied habe ich von der Schule eine Tasse, ein Bierglas und ein Taschenmesser bekommen. Von meinem Hockey Team bekam ich das Team-Trikot.

Am Abend stand dann auch noch mein letztes Hockeyspiel an und ich legte das beste Spiel hin, was ich je für Scots gemacht habe.
Wir lagen ziemlich schnell 0:2 gegen Albury United hinten, aber wor kämpften uns wieder ran, auch dank mir.
Als linker Außenverteidiger habe ich mich einmal Offensiv mit eingeschalten und habe den Ball kurz vorm Schusskreis bekommen, ziehe zur Grundlinie und haue das Ding mit einem Tomahawk am rausstürmenden Torwart ca. 20cm vor der Grundline iwie über die Linie. Mein erstes und wohl auch das spektakulärste Tor der gesamten Saison.
Fünf Minuten später schaltete ich mich wieder Offensiv mit ein, ein freehit in der Mitter der gegnerischen Hälfte treibe ich nach vorne spiele ihn leicht angehoben in den Schusskreis, wo Eddi den Ball super verarbeitet ihn aufs Tor knallt und der Rebound geht dann von irgendeinem unserer Spieler rein. Somit hieß es 2:2
Leider lagen wir dann kurz nach Beginn der 2. Hälfte schon wieder mit 4:2 hinten, machten noch den Anschlusstreffer, ich verursachte auch noch einen 7m, weil ich den Ball mit dem Fuß im Schusskreis spielte (zum Glück ging er nicht rein), aber am Ende verloren wir trotzdem mit 3:5.
Anschließend unterschrieb noch das gesammte Team auf meinem Trikot.

Am Donnerstag hieß es dann Abschied nehmen und ich war wirklich traurig. Besonders vermissen werde ich Grace, Sophie, Jess, Tom und Lachie, weil ich zu denen eine Art großer Bruder-Beziehung aufgebaut hatte. Sie sind mir richtig ans Herz gewachsen.
Natürlich werde ich auch alle anderen ziemlich vermissen, besonders einige Boarder wie Kelsea, Jason, Rob und Cal.

Um 15.19 nahm ich dann den Zug nach Melbourne und ich war traurig, jetzt ist es wirklich vorbei...
Auf der Zugfahrt habe ich mich sher nett mit meiner Sitznachbarin unterhalten.
Gegen 19.30 kam ich dann in Melbourne an, ging ins Hostel, wo ich ein Dreibettzimmer für mich alleine hatte. Entspannung pur.

Am Freitag musste ich dann um 10 auschecken und anschließend kaufte ich die letzten Souveniers am Queen Victroia Market und dann schickte ich mein Paket nach Deutschland. 8kg für 200$, unverschämt teuer.
Den Rest des Tages habe ich gechillt und gegen 7.30 nahm ich den Skybus zum Flughafen.

Sonntag, 1. August 2010

Rugby Trip

Am Samstag hieß es früh aufstehen, denn es ging zum großen Boarder-Rugby-Trip nach Melbourne.
Um halb 10 sind wir mit dem Bus los um gegen 13.30 in Melbourne zu sein.
Zuerst ging es ins MCG um uns das AFL-Game Collingwood vs. Carlton anzusehen.
Collingwood hat Carlton regelrecht auseinander genommen.
Wir hatten allerdings auch richtig gute Plätze, Vorderste Reihen (1-4) und das direkt hinter den Goals. Eine gute Möglichkeit um den Ball nach einem Goal zu fangen.
Eigentlich haben wir auch gar nicht mehr damit gerechnet, dass überhaupt ein Ball zu uns fliegt, aber in Mitte des 4. Quarters flog tatsächlich ein Ball genau auf mich zu, leider flog er direkt durch meine Hände auf meinen Kopf (ganz schön hart) und von dort in Flo's Arme.

Nach dem Spiel haben wir uns dann alle in der Stadt was zum Essen besorgt und sind weiter Richtung Etihad Stadium um uns die wohl zwei besten Rugby-Teams der Welt anzuschauen: "Wallabies" Australia vs. "All Blacks" New Zealand.
Vor dem Spiel führten die All Blacks natürlich auch den berühmten Haka auf und ich muss schon sagen, dass das Gänsehautfeeling pur war. Unglaublich wie laut die waren. Ich hatte eine Gänsehaut und ich glaube wirklich, dass das die Wallabies eingeschüchtert hat, denn was die danach im Spiel gezeigt haben, war nicht das beste. Nach gutem Start und einer 8:3 Führung wurden die All Blacks stärker und nahmen Australien völlig auseinander. Endstand: Walabies 28:49 All Blacks
Nach dem Spiel ging es dann mit dem Bus wieder nach Albury. Im Bus gabs dann noch den passenden Film als Abschluss: Invictus, wo es um den WM Sieg der Springbroks (das dritte Team im Tri Nations Cup) 1995 ging.
Das war wirklich ein unvergesslicher Tag

My Farewell

Am Freitag, 30.7. habe ich zu einem kleinen Abschiedstreffen im Paddy's eingeladen, denn für mich heißt es in einer Woche Abschied nehmen :(
Bevor wir ins Paddy's gefahren sind, haben Simon & Simon Flo, Doris und mich noch zu einer Freundin von Simon (R.) nach Wodonga gebracht, wo wir noch ein Gläschen Wein getrunken haben und ich gegen meinen Willen noch zu mehreren Goodbyetänzen aufgefordert wurde. Aber es war wirklich sehr lustig mit preisverdächtigem Entertainment.
Anschließend ging es dann ins Paddy's und nach und nach trudelten noch Bel, Jen, Klara, Kristina, Cam, und Lindsay ein.
Wir hatten einen sehr amüsanten Abend, es wurde sich gut unterhalten, nicht allzu viel getrunken und viel gelacht.
Es war toll viele noch mal in einer Runde wieder zu sehen.
Meine Stimmung wird langsam immer gedrücket, denn der Abschied naht...

Mittwoch, 7. Juli 2010

Urlaub in Cairns

Moin Leute,
hier ist nun mein Bericht über meine Ferien in Cairns und Umgebung.

Los ging es am Freitag, den 25.06.10, per Flieger nach Sydney und von da aus sollte es weiter gehen nach Cairns.
Um ein bisschen Geld zu sparen hatte ich zwei Einzelflüge gebucht und eigentlich war zwischen den beiden Flügen auch genug Zeit um neu einzuchecken, 1 Std. Allerdings kam natürlich wieder so wie es gerade nicht kommen sollte.
Wir flogen mit 15minütiger Verspätung aus Albury ab und somit hatte ich schon ein ungutes Gefühl ob ich meinen Anschlussflug überhaupt erreichen kann. Aber es kam noch schlimmer in Sydney gelandet, standen wir noch 10 Minuten auf dem Rollfeld rum, weil das Gate noch von einem anderen Flieger belegt war. Als ich aus dem Flieger dann endlich raus war, völlig in Panik, hatte ich noch 5 Minuten um neu einzuchecken. Also rannte ich durch den Terminal zum Check- In um mir erstmal meine Boardkarte zu besorgen. Nun hatte ich noch eine Minute um mein Gepäck abzuholen und das am Check- In abzugeben.
Mein Gepäckstück kam natürlich als eines der letzten und nun hatte ich wirklich Panik, dass ich meinen Flug nicht mehr antreten kann, also rannte ich durch den Flughafen zum Check- In und gab mein Gepäck 2 Minuten nach Check- In ende gerade noch rechtzeitig ab.
Um 25 Jahre gealtert stieg ich dann mit Doris und Flo, die schon vorher in Sydney waren, eine halbe Stunde später dann in meinen Flieger Richtung Cairns.
Da dachte ich mir auch nur noch, dass es ja nur besser werden kann.
Aber es wurde nicht besser. In Cairns angekommen stiegen wir ins Taxi zu unserem Hostel und da war dann mein Bett nicht verfügbar, da angeblich keine Buchung von mir vorliegen würde. Und das obwohl ich 2 Wochen vorher gebucht hatte. Somit hat man mir noch eine Matratze besorgt und habe es mir auf dem Zimmerboden von Doris und Flos Zimmer gemütlich gemacht.

Den Samstag haben wir dann zum Organisieren der nächsten Tage verwendet. Wir haben uns die Innenstadt angeschaut, festgestellt, dass Cairns ziemlich kacke ist, eine Great Barrier Reef Tour gebucht und uns um unser Auto gekümmert. Und da kommen wir schon zu dem nächsten Problem. Wir wollten eigentlich nur unseren Abholort ändern, doch dabei stellte sich dann heraus, dass das Auto angeblich nicht bezahlt wurde, obwohl wir ja den Voucher haben, den man ja nur bekommt wenn man bezahlt hat. Dann haben wir bei DerTour angerufen und denen gesagt, dass sie sich darum kümmern sollen.
Am Abend waren wir dann im Pj O’Briens essen, wo wir dank des Hostels freies Essen hatten. Dieses Essen stellte sich dann als Häppchen heraus, denn die Portion war leider nicht größer als meine Hand. Somit musste Mc Donalds als Abendessen herhalten.

Sonntagmorgen hieß es dann um 6 aufstehen, denn wir hatten eine Great Barrier Reef Tour gebucht, die um 7.15 los gehen sollte. Natürlich waren wir viel zu früh da, Deutsche Pünktlichkeit eben.
Auf dem Boot hieß es dann erstmal ein medication form ausfüllen für den Tauchgang der am Mittag stattfand. Ich war am Anfang ein wenig besorgt wie mein Ohr es mitmachen würde, aber es verlief alles top.
Mit Unterwasserkamera ausgestattet ging ich dann am frühen Mittag auf den ersten Tauchgang meines Lebens und ich muss echt sagen, dass es sehr geil war.
Die ganzen Korallen, Fische, Schildkröten und Rochen waren schon sehr beeindruckend. Es sind auch ein paar sehr schöne Fotos entstanden, auch eins von Nemo in einer Anemone.
Nachdem ich aus dem Wasser kam, war ich so fasziniert, dass ich mich gleich noch für einen zweiten Tauchgang angemeldet habe. Aber nun ging es erstmal Schnorcheln und auch da hat man tolle Sachen gesehen, wie z.B. einen blauen Seestern.
Anschließend gab es Mittagessen und kurz danach wurde ich auf meinen zweiten Tauchgang vorbereitet. Diesmal durfte ich dann auch alleine Tauchen, also zwar mit Begleitung aber ohne an der Hand gehalten zu werden. Vorher mussten wir unter Wasser noch zwei Tests machen. Nämlich Wasser aus der Brille raus machen und Mundstück rausnehmen und wieder reinsetzen.
Mein Ohr hat alles super gut überstanden und ich werde es somit auf jeden Fall wiederholen.
Nach dem Tauchgang sind wir dann noch zu einer Sandinsel mitten im Meer geschnorchelt und haben dort noch ein wenig Blödsinn gemacht, bevor es dann wieder zurückging zum Schiff, welches sich dann auch heimwärts machte.
Am Abend stand dann noch das Spiel Deutschland vs. England an, was wir ja bekanntlich mit 4:1 gewonnen haben. Eins muss ich aber noch dazu sagen: So blind kann man als Schiedsrichter nicht sein, dass man das eigentliche 2:2 nicht sieht.

Montag hieß es dann erstmal ausschlafen und anschließend ging es dann mit Anna (Flos Freundin) in der DFO shoppen, wo ich mir erstmal 3 neue Pullis und ein T-Shirt gekauft habe.
Abends gab es dann ein BBQ in Annas Hostel mit Känguru, Krokodil und Emu. Ziemlich lecker war es und ich muss echt sagen, dass ich lange nicht mehr so satt gewesen war.

Am Dienstag konnten wir dann unser Auto auch ohne weitere Probleme abholen und wir fuhren hoch nach Cape Tribulation, wo wir uns auf 3 entspannte Tage freuten.
Dort angekommen wurden wir dann erstmal ein wenig enttäuscht. Das Zimmer ist nicht so das wahre und auch der Ort selber ist nicht wirklich spannend. Ein kleines Loch mit unverschämt hohen Preisen. Die nächsten Tage essen wir ziemlich primitv, da wir vergessen hatten in Cairns einzukaufen.
Abends ist hier nicht wirklich was los und somit haben wir nur besprochen, was wir die nächsten Tage hier nun so anstellen wollen.

Den Mittwoch gingen wir sehr entspannt an. Erstmal hieß es ausschlafen und dann sind wir zum Coconut Beach gefahren. Dort haben Flo und ich uns erstmal mit dem knacken von Kokosnüssen beschäftigt, während sich die Mädels gesonnt haben. Den Rest des Tages lagen wir dann in der Sonne, haben Fotos gemacht und Fußball gespielt. Baden konnten wir leider nicht, weil immer noch Stingrays im Wasser sind.
Abends haben wir dann Monopoly gespielt, wo ich natürlich wieder verloren habe.

Auch am Donnerstag haben wir erstmal ausgeschlafen, um anschließend zum Cape Tribulation Lookout zu fahren. Von dort hatte man einen wunderbaren Ausblick auf den anliegenden Strand, der wirklich sehr schön ist. Leider konnte man dort auch nicht baden.
Anschließend haben wir Eis gegessen auf einer Fruit Farm. Einige Geschmacksrichtungen sind gewöhnungsbedürftig, aber es war doch ziemlich lecker.
Nach der Stärkung sind wir zum Daintree Discoery Centre gefahren, wo wir durch einen Regenwald gegangen sind. Dort konnte man sich über die ganzen Tiere und Pflanzen informieren. Ziemlich interessant, aber auch ziemlich schwül.
Am späten Nachmittag sind wir dann noch zu einem Wasserloch gefahren, wo wir erstmal in den kalten Krokodilfreien Fluss gesprungen sind. Ziemlich kalt war es, aber es tat wirklich gut.

Am Freitag hieß es früher aufstehen, denn es war Zeit auszuchecken.
Nach dem Frühstück sind wir dann wieder auf die andere Seite des Daintree River um eine Krokodiltour zu machen. Dort haben wir dann natürlich auch Krokodile gesehen, aber auch Schlangen und Vögel.
Krokodile sind ziemlich faul muss man sagen und im Winter gar nicht so aggressiv wie im Sommer. Ein Männchen hat auch schon mal fünf Freundinnen gleichzeitig. Damit ein Männchen entsteht muss das Ei bei genau 31.5 Grad ausbrüten, ansonsten wird es ein Weibchen. Ziemlich schlau, denn so bleibt die Art immer erhalten, vor allem weil Krokodile auch noch bis zu 100 Jahre alt werden können.
Anschließend sind wir nach Port Douglas gefahren um uns dort noch zwei angenehme Tage im Warmen zu machen. Leider ist hier das Wetter auch nicht so gut. Es ist zwar warm, aber durchgehend bewölkt. Den Tag haben wir mit einkaufen und relaxen verbracht.
Allerdings heißt es nun auch wieder lange aufbleiben, denn heute und morgen stehen die Viertelfinals der WM an.

Samstag haben wir nicht viel gemacht.
Natürlich Fußball geschaut, ansonsten eigentlich nur durch die Port Douglas gelatscht und am Strand entlang marschiert.
Argentinien haben wir ja schön auseinander genommen, hätte ich nie gedacht, dass wir denen 4 Tore einschenken. Nun heißt es Spanien platt machen.

Am Sonntag sind wir wieder nach Cairns gefahren, haben das Auto abgegeben und ich habe mich von Doris, Anna und Flo verabschiedet. Ich hatte mir nämlich eine Couch organisiert bei Neil, etwas außerhalb von Cairns.
Nachdem er mich abgeholt hatte, haben wir bei ihm erstmal gegessen und anschließend sind wir nach Kuranda gefahren, von wo eine Skyrail über den Regenwald fährt, die wir aber nicht gefahren sind. Wetter war zu schlecht. In Kuranda angekommen sind wir zu einem Wasserfall gegangen, der aber nicht sonderlich spektakulär war. Ansonsten hat Kuranda gar nichts zu bieten und somit sind wir dann auch heimwärts.
Den Abend haben wir vor dem TV mit ein paar Bier verbracht, Big Bang Theory und Good luck Chuck geschaut.

Am Montag bin ich dann auf eine Waterfall Tour in die Tablelands mit der Organisation Uncle Brian’s gefahren. Das war ziemlich lustig. Cousin Rohan, der uns geführt hat, hat die ganze Zeit spiele mit uns gespielt und uns sehr gut unterhalten. Also alle die Spaß haben wollen sind auf der Tour richtig ;)
Natürlich sind wir auch zu zig Wasserfällen gefahren und da waren wirklich ein paar schöne dabei. Vor allem die Milla Milla Falls, wo wir auch schwimmen waren. Arschkalt das Wasser. Danach sind wir noch zu einem See gefahren, wo wir dann auch noch mal schwimmen waren, dort war es aber deutlich wärmer.
Nach einem sehr schönen Tag, der leider auch ziemlich verregnet war, ging es dann wieder heimwärts. Dann hieß es packen, denn am nächsten Morgen bin ich wieder nach Albury geflogen, leider.

So das waren meine 10 Tage in Cairns.
War eine schöne Zeit dort und somit ist mein letzter Urlaub in Australien nun leider auch beendet.
Nun geht’s an die Planung für Bangkok und den restlichen Krams der noch vor der Abreise erledigt werden muss,

Donnerstag, 24. Juni 2010

Presentation Ball

Moin Leute,
nach langer Zeit melde ich mich nun auch mal wieder :)
Hier geht alles seinen gewohnten Gang und wirklich viel spannendes passiert hier auch nicht.

Jetzt hat ja die WM angefangen und vor dem Spiel gegen Australien haben die Australier doch ziemlich große Töne gespuckt. Wie es ausgegangen ist, wissen ja alle.
Nun heißt es also England im Achtelfinale raus zu hauen!!

Am Samstag war Presentation Ball der 11. Klasse.
Beim Presentation Ball werden die Schüler so zu sagen in die Gesellschaft eingeführt.
Alle bräzeln sich tierisch auf und haben nen schönen Abend.
Die Mädels tragen weiße Kleider und die Jungs Frack. Erinnert alles ein wenig an eine Hochzeit.
Am Anfang wird jedes einzelne Tanzpaar vorgestellt und danach müssen alle vier verschiedene Tänze tanzen. Anschließend gabs Essen und dann den Tanz mit den Eltern. Darauf folgend gabs Dessert. Danach wurde richtige Tanzmusik aufgelegt und alle Jugendlichen sowie auch einige Lehrer verschlug es auf die Tanzfläche und es ging im Freestyle weiter.
Um 12 war der ganze Spaß dann leider schon vorbei, aber Flo und ich hatten ziemlich viel Spaß.

Am Freitag geht es nun auf nach Cairns für 10 Tage, denn wir haben frei bis zum 19.7 :D
Dann dürft ihr euch auch wieder auf nen ausführlichen Blog freuen ;)

Donnerstag, 13. Mai 2010

Boarder Disco und Footy

Am 01. Mai gabs die Boarder Disco, die ziemlich lustig war.
Alle Boarder haben sich im Retrostyle gekleidet und sind in der Dining Hall richtig abgegangen und das alles ohne Alkohol...erstaunlich.
Also wir 3 Gaps hatten unseren Spaß und wurden natürlich auch reichlich mit in die Tanzaktivitäten mit einbezogen.
Alles in allem ein ziemlich lustiger Abend.

Am nächsten Morgen sind wir dann mit Simon und noch anderen Freunden von ihm nach Melbourne gefahren um uns das AFL-Spiel Carlton vs. Collingwood im MCG anzuschauen. Welcher 95.000 Plätze hat. Das Spiel war ziemlich interessant und es war mal was anderes eine Sportveranstaltung als neutraler zu besuchen. Carlton wurde regelrecht vermöbelt, was auf die Stimmung meiner Mitreisenden schlug, da es das größte Derby der AFL ist.
Nach dem Spiel sind wir dann wieder nach Hause gefahren und es war doch ein toller Sonntag, der auch ziemlich anstrengend war und ich bin ausnahmsweise auch mal ziemlich früh ins Bett gefallen.

Mitlerweile habe ich auch angefangen Hockey für Scots zu spielen.
Es ist schon ziemlich ungewohnt wieder zu spielen und ich bin im Vergleich zu den anderen auch nicht so wirklich gut. Besonders im dribblen und beim schlagen muss ich ziemlich viel aufholen, aber das kommt mit der Zeit wieder...hoff ich doch.
Am Wochenende haben wir dann auch das erste Mal gespielt (3:3 gegen Wodonga) und habe zwei gute Chancen leider vergeben, auch habe ich meine erste grüne Karte gesehen für zu harte Tacklings. Das sind aber auch weicheier in diesem Sport, wenn man nicht mal mit dem Körper ein wenig drücken darf.

Jetzt am Wochenende spielen wir auch wieder, mal schauen wie das wird, wo ich ja jetzt schon mit mehr Erfahrung in das Spiel gehe, schlage ich mich auch hoffentlich ein bischen besser.
Außerdem kommt am Wochenende Steffi, Doris Freundin, zu besuch und das wird gefeiert.

Auf Bald

Sonntag, 25. April 2010

ANZAC Day

Am 25. April ist ANZAC (Australian and New Zealand Army Corps) Day in Australien, welches der Jahrestag ist, an dem die erste Militäraktion von australischen und neuseeländischen und tongaischen Truppen im Ersten Weltkrieg war – der Landung auf Gallipoli (Gelibolu – Türkei).

Aufgrund dieses Nationalfeiertags haben wir Montag auch frei, was ein langes Wochenende bedeutet.

Freitag war Simons Graduation von der Uni, die wir abends im Paddy’s gefeiert haben.

Am Samstag warne wir gleich noch mal da um Lindsay Geburtstag nach zu feiern, da er am Mittwoch noch in Alice Springs war um dort Indignenous people über Bildung auf zu klären.

Am Sonntagmorgen war ich dann auf der ANZAC Parade, wo mit einem Parade den gefallen Soldaten tribut gezollt wird. Überall an den Sieten stehen Menschen und die Söhne/Enkel tragen die Orden ihrer (Groß-)Eltern.

Am Nachmittag waren wir beim Australian Rules Football (North Albury vs. Albury Tigers)

Nach dem Spiel gings dann in die StarBar, wo 2-up gespielt wurde.

Hier die Regeln: Es liegt ne große Matte aufm Boden, auf der Münzen geworfen werden und ne riesen Menschenmenge steht drumrum. Dann halten alle möglichen Leute Geldscheine in die Luft und schreien “10Dollar auf Kopf”, “100Dollar auf Zahl”. Dann muss man jemanden finden, der die gleiche Summe auf genau die andere Seite der Münze wetten will. Hat man diesen Jemanden gefunden, hält man das Geld fest und wartet, bis der Mann in der Mitte die 3 Münzen geworfen hat (traditionell wurde 2-up mit nur 2 Münzen gespielt. Aber um das ganze einfacher und schneller zu machen, nimmt man heutzutage 3 Münzen, um dem “Unentschieden” 1xKopf/ 1xZahl aus dem Weg zu gehen und definitiv 2x Kopf oder 2x Zahl zu haben). Und dann freut man sich entweder darüber, dass man Geld gewonnen hat oder man muss sich über den Verlust ärgern. Und dort wird nicht um kleine Beträge gespielt.

Canberra

Am 15. April habe ich mich für 4 Tage auf nach Canberra gemacht, denn ich dachte mir, dass man ja zu mindest einmal in der Hauptstadt gewesen sein muss.
Mir persönlich gefällt Canberra ziemlich gut und finde es gar nicht so langweilig wie alle sagen.
Am Freitag habe ich mir zu erst das National Sound and Film Archive angeschaut, wo einem ziemlich modern veranschaulicht wird, was Australien so alles an Filmen und an Musik veröffentlich hat.
Danach habe ich mir das National Museum angeschaut, welches auch sehr modern ist.
Dort gibt es alles über australische Geschichte und vor allem viel über die Aboriginies.
Anschließend bin ich zum Parliament gefahren und ich muss sagen, dass das Ding wirklich der Hammer ist, denn da haben die geprotzt bis zum Ende. Was ich allerdings ziemlich merkwürdig fand, dass sie den Senat mit Rosa Sitzen ausgestattet haben. Und was mich doch ziemlich gewundert hat, ist, dass die Verfassung Australiens auf der Magna Carta basiert.
Danach machte ich noch kurz einen Abstecher in das Demokratiemuseum, wo ich mich leider nicht sehr lange aufhalten konnte, da es kurz vorm schließen war. Somit bin ich dann ziemlich flott durchgeflitzt und habe mir noch einen ziemlich interessanten Kurzfilm über Demokratie in Australien und vor allem kam da gut die Meinung der Bürger heraus.
Am Abend bin ich dann zu einem Filmabend gegangen, der von einer Unistudentin ausgerichtet wurde, bei der ich geschlafen habe.
Dort wurden Filme von Indigenous People gezeigt und es war doch mal ein toller Erfahrung, aus welcher Sicht diese Leute die australische Gesellschaft betrachten.

Samstag habe ich mich erstmal auf zur DFO, ein großes Outletcenter, gemacht um ein wenig zu shoppen. Habe auch ordneltich was gekauft.
Anschließend bin ich zur ANZAC Parade gefahren, wo zig Memorials stehen für die gefallen Soldaten in den Kriegen in denen Australien mitgekämpft hat. Dort gibt es auch ein sehr tolles Museum, welches sich wirklich lohnt anzuschauen. In dem Museum könnte man Tage verbringen, was ich leider nicht konnte.
Anschließend bin ich dann zurück zu Sophie gegangen und habe mich dort zeitig ins Bett begeben, denn am nächsten Morgen musste ich schon wieder zurück nach Albury.
Am Bus traf ich dann erst mal Nick, einen Boarder, mit dem ich dann eine lustige Rückfahrt hatte.

Donnerstag, 15. April 2010

Camp Week

Am 29.03 gings los mit der Campweek bis zum 01.04.

Wir sind morgens gegen halb acht los gefahren nach Charmwood, was ca. 2 Stunden Busfahrt von Albury sind.
Dort angekommen haben wir erstmal unsere Zimmer bezogen und anschließend gings zur Gruppenbesprechung in den Guppenraum.
Dort stand dann auch für mich fest, dass ich die erste Nacht gleich außerhalb verbringe und somit Campen werde.
Um zu unserem Campingplatz für die Nacht zu kommen, mussten wir erst mal fünf Stunden mit schweren Backpacks durch den Busch wandern. Es war doch ziemlich ätzend, weil der Backpack sehr schwer war und die Schulterpolster leider nicht sehr gut waren und die Schultern schon nach ner halben Stunde weh taten.
Nachdem wir angekommen waren, hieß es ersmal Zelte aufbauen und dann Feuer machen, zu Essen gabs Nudeln mit Tomatensauce.
Ich war dann schon gegen halb neun im Bett um bis halb acht am nächsten Morgen durch zu schlafen.
Am Morgen hieß es dann Zelte zusammenpacken und weiter wandern, zum Kanufahren.
Dort sind wir dann zwei Stunden auf dem Wasser rumgepaddelt um von dort dann anschließend zu einem 23km Bikeride aufzubrechen. Der war zum Teil doch ziemlich anstrengend, da es doch sehr lange nur Bergauf ging und wir viele Pausen einlegen mussten für die nicht so starken Fahrer. Verletzt hat sich zum Glück an dem Tag niemand.
Abends kamen wir dann wieder im Camp an und ich war froh, dass die großen Strapazen für das Camp dann schon vorbei waren.
Am Mittwoch Morgen ging ich dann klettern, was doch ziemlich cool war.
Zu erst sind alle eine ca. 15 Meter hohe Felswand hochgeklettert um sich anschließend dann auf der anderen Seite wieder ab zu seilen, welches für mich am Anfang doch eine leichte Überwindung gekostet hat. Anschließend gabs dann noch eine dünne Felsspalte wo man sich durch schlängeln musste, was auch für mich sehr anspruchsvoll war. Einige sind dort in 6 Sekunden durchgerauscht, ich habe länger gebraucht.
Am Nachmittag bin ich dann noch mal Kanufahren gegangen.
Dieses Mal hatte ich jedoch ein Kajak für mich und ich muss ehrlich sagen, es ist eine Kunst die nur gerade aus fahren zu können. Ich weiß nicht mehr wie oft ich gegen Steuern musste und wie oft ich mich im Kreis gedreht habe.
Dieses Mal sind auch alle im Wasser gelandet und wir alle hatten sichtlich Spaß.
Am Donnerstag bin ich dann morgens noch mal zum Fahrrad fahren mitgefahren, was aber nciht sonderlich von Erfolg gekrönt war, da ich es tatsächlich geschafft habe, meine Kette zweimal reißen zu lassen. Somit habe ich das Fahrrad tauschen müssen.
Leider ist auf einer Abfahrt ein ziemlich böser Sturz passiert und Alex Coughlan hat sich leider das Schlüsselbein gebrochen.
Trotzdem sind wir noch pünktlich im Camp angekommen, dann hieß es Räder reinigen und dann ging es nach dem Mittag auch schon wieder Richtung Albury.

Die vier Tage waren doch wirklich lustig, schade, dass es nicht noch ein mal wiederholt wird.

Cheers Malte

Freitag, 26. März 2010

Besuch von meiner Familie und Mareike :D

Moin Leute,
ich weiß ich habe mich ewigkeiten nicht mehr gemeldet, was mir auch sehr leid tut, hatte in der letzten Zeit einfach nicht die Motivation meinen Blog zu aktualisieren, vor allem weil ich meine Eltern und vor allem Mareike endlich wieder gesehen habe und mit denen gemeinsam 2 Wochen gereist bin.

Am 6. März bin ich nach Sydney geflogen um sie dort am Flughafen abzuholen und sie endlich wieder in meine Arme schließen konnte.
Vom Flughafen sind wir direkt ins Hostel gefahren, wo Mareike und Ich erst mal ein Doppelzimmer mit eigenem Bad bezogen und meine Eltern sich mit Thorben ein Zimmer teilten. Das Hostel fand ich persönlich ziemlich gut, Zimmer waren sauber, Bäder auch und die Küche war zwar relativ klein, aber es war alles da was man brauchte.

Am nächsten Tag haben wir uns Sydney angeschaut, was so weit nicht besonders spannend war. Wir waren an der Oper und der Brücke, am Darling Harbour, im Botanischen Garten und in der Innenstadt unterwegs.

Montag, dem 08.03., gings dann in die Blue Mountains, die wirklich beeindruckend sind. Eine tolle Landschaft und auch sehr schöne Wasserfälle. Des weiteren gibt es dort eine 52° steile Seilbahn, welche die steilste Seilbahn der Welt ist. In den Blue Mountains gibt es tolle Wanderstrecken und man muss sich schon mehr als ein Tag für diese Landscahft Zeit nehmen, leider konnten wir das aber nicht.

Dienstagmorgen sind wir dann zur Sunshine Cost geflogen, wo wir uns ein Auto gemietet haben und uns auf den Weg Richtung Bundaberg gemacht. Das Verfahren war an diesem Tag irgendwie zum Standard geworden und somit sind wir bei weitem nicht so weit gekommen, wie wir eigentlich wollten. Wir haben einen Abstecher zum Rainbow Beach gemacht und dort erst mal gebadet. Diese Erfrischung tat nach den letzten Tagen echt gut. Als wir von dort zurück fuhren um wieder Richtung Bundaberg zu fahren, wurde es leider schon dunkel und somit mussten wir uns eine Unterkunft suchen, die wir auf dem nächsten Campingplatz auch fanden. Wir hatten uns eine Hütte gemietet, für 60$/Nacht und so sah das Ding auch leider aus. Überall wars dreckig, die Matratzen waren weich und durchgelegen und wir haben auch Mäusekot gefunden. Die Toiletten und Duschen waren alles andere als sauber und Thorben hat sich dann auch gleich fürs Auto entschieden. Ich dacht mir auch nur, dass wird mit Sicherheit ein toller Geburtstag. Reingefeiert haben wir nicht, denn uns war absolut nicht nach Feiern zu mute.

Mein Geburtstag war eigentlich ziemlich in Ordnung, ich habe nicht viele Geschenke bekommen, was aber auch nciht nötig war, denn das größte Geschenk war eh, dass alle überhaupt für mich den weiten Weg nach Australien auf sich machten.
Wir sind morgens ziemlich früh los gefahren und haben uns auf den Weg nach Bundaberg gemacht, dort angekommen gings erst mal in die Touristeninformation um die berühmte Schildkrötentour zu buchen und natürlich die Great Barrier Reef Tour zu buchen. Aufs GBR hatte sich alle so gefreut, doch leider viel die ins Wasser weil das Wetter zu stürmisch werden sollte die nächsten Tage. Die Hütte für diesen Abend war hingegen eine gute, wo es sich gut aushalten ließ.
Abends sind wir dann zu den Schildkröten gefahren und das war doch ziemlich beeindruckend, wir sahen einige Schlüpfen und dann haben wir sie Richtung Meer geleitet. Leider wird 1/1000 davon nur über 35 Jahre alt. Somit sind diese Schildkröten extrem vom Aussterben bedroht.

Am Donnerstag haben wir uns dann die Bundaberg Distillerie angeschaut, wo der berühmte Bundaberg Rum hergestellt wird. Ich fand es ziemlich Interessant, der Rest, abgesehen von meinem Dad, war von dem Gestank doch ziemlich angewiedert und somit gingen die Probiergläser fast alle an mich über, die ich natürlich gerne annahm. Mein Favorit ist der 5 Jahre alte Rum, aber der Rest ist auch nciht schlecht gewesen.
Bevor wir zur Destillerie gefahren sind, waren wir noch am Strand um die Sonne zu genießen und einfach die Wellen zu genießen.

Freitag ging es dann weiter Richtung Brisbane, denn von dort sollte es zum Uluru gehen.
Der Tag war ziemlich unspektakulär, da wir die ganze Zeit im Auto saßen, abends haben wir uns vor Brisbane dann ein Hostel gesucht und sind noch essen gegangen bei einem Italiener.

Relativ Zeitig ging es dann weiter nach Brisbane. Natürlich haben wir uns Unterwegs mal wieder verfahren und somit war der Zeitplan mal wieder für die Katz. In Brisbane gibt es ein großes Outletcenter (DFO), wo wir dann eine halbe Stunde expressshopping gemacht haben und ich mir eine Badehose und zwei Cap's gekauft habe.
Dann ging es weiter in die City um dort das Auto abzugeben, sich Richtung Hostel zu begeben und sich ein wenig Brisbane ein wenig anzuschauen. Die Stadt ist wirklich schön mit einem tollen Mix aus alten und neuen Gebäauden. Abends gabs im Hostel noch ein Aussie BBQ, welches ich persönlich aber nicht so gut fand.

Früh Morgens hieß es aufstehen, denn wir wollten zum Uluru und dafür mussten wir schon ziemlich früh am Flughafen sein.
Der Flug selber war ziemlich langweilig. Am FLughafen angekommen, hieß es erst mal Auto abholen, dann gings weiter zum Camping Platz und von dort direkt weiter zum berühmten Felsen. Leider war auch hier das Wetter nicht so gut und somit durften wir auch nicht den Felsen besteigen. Nach dem allseits bekannten Foto gings weiter zur Kata Tjuta (Die Olgas), wo wir einen kleinen Walk gemacht haben. Dort habe ich auch leider meine Flip Flops geschrottet.
Abends wollten wir uns den Sonnenuntergang anschauen, der aber in die Hose ging, da es keine Sonne gab die untergehen konnte. Scheiß Wetter!!

Montag ging es dann wieder früh aus dem Bett, denn wir wollten ja den Sonnenaufgang sehen, welcher aber auch ein ziemlicher Reinfall war, da es viel zu bedeckt war und man somit nur ein wenig Morgenrot gesehen hat, aber keine farbliche Veränderung des Felsens.
Danach ging es weiter zum Kings Canyon, doch auch dort machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, denn mitten auf der Straße blieb ein Bus in einem Schlammloch stecken und es hätte noch 3 Stunden dauern sollen, bis der frei gewesen wäre und diese Zeit hatten wir leider nicht und somit ging es direkt weiter nach Alice Springs. Am Hostel angekommen gings erst mal in den Pool und danach erstmal schön zu Abend gegessen.
Ich war froh, dass wir am folgendem Tag weiterflogen, denn diese Fliegen sind echt die Hölle gewesen.

Am Dienstag, 16.03., sind wir dann nach Melbourne geflogen und haben uns dort am folgendem Tag die Stadt angeschaut. Meine Eltern waren im Aquarium, dann waren wir am Harbour, Queen Victoria Market (der natärlich ausgerechnet an dem Tag zu hatte), Rathaus, Victoria Parliament, Fed Square, Elizabeth Street Station und auf dem Eureka.
Mareike und Ich waren noch mal shoppen und ich habe mir eine neue Taschen gekauft und ein paar Flip Flops.

Donnerstag sind wir dann zur Great Ocean Road gefahren, wo wir auch wieder irgendwie viel zu Spät ankamen und somit auch nicht all das sehen konnten, was eigentlich geplant war.
Wir waren am Bondi Beach, wo demnächst ein Surfwettbewerb stattfindet, dann an einigen Aussichtspunkten und natürlich bei den Gibson Steps und den 12 Aposteln, leider wurde es zu Spät um die London Bridge noch an zu schauen und auch die Wasserfälle konnten wir uns nicht anschauen.
Übernachtet haben wir in einem tollen Motel, wo wir dann auch endlich mal wieder getrennte Zimmer hatten.

Freitag gings dann weiter nach Albury, wo wir die nächsten beiden Tage nicht viel gemacht haben. Wir haben einen großen Wäscheberg beseitigt und am Samstag habe ich allen die Schule gezeigt und wir waren noch in dem Feeding Park, von dem alle sehr begeistert waren.
Sie durfe Kangoroos schtreicheln, Reptlien anfassen, Dingos und Wombats bestaunen und natürlich auch die Koalas. Abends sind meine Eltern dann mit meinem Bruder nach Sydney geflogen, denn er musste schon wieder nach Hause.
Irgendwie waren die 2 Wochen viel zu kurz...


ABER: Mareike blieb noch eine Woche bei mir in Albury, was mich natürlich sehr gefreut hat.
Während ich wieder arbeiten musste, hat sie sich ein wenig Albury angeschaut und hat vermutlich schon mehr gesehen als ich.
Gestern sind wir dann gemeinsam nach Sydney geflogen, weil sie mich heute leider wieder verlassen musste....



So, dass war erst mal ein kleiner Einblick was so abging die letzten Wochen.
Einige Teile werde ich zwischendurch vielleicht noch mal umschreiben.
Cheers

Mittwoch, 10. Februar 2010

Es kommt mal wieder ein Eintrag

Moin Leute,
nach langer Zeit habe ich nun mal wieder Zeit einen Blogeintag zu schreiben.

Nach dem ich heil in Melbourne am 22. gelandet bin, habe ich mir erst mal ein Hostel suchen müssen. Das war auch relativ schnell gefunden, war allerdings ziemlich teuer - 40$/Nacht. Allerdings habe ich den Namen des Hostels vergessen. Abends bin ich dann ins Greenhouse gegangen um dort Australian Open zu schauen und im Internet zu surfen.

Am nächsten Morgen habe ich mich dann gegen 11.00 auf zu den Australian Open gemacht.
Leider waren für diesen Tag nicht so interessante Spiele angesetzt und somit habe ich mich die meiste Zeit mehr außerhalb aufgehalten.
Als erstes musste ich mich erst mal orientieren, um anschließend mir den ersten Satz von Kohlmann an zu schauen, der mit Nieminen Doppel gespielt hat, anschließend bin ich in die Hisense Arena gegangen und habe mir das Spiel von Serena WIlliams anzuschauen, welches aber sehr einseitig verlief und ich somoit nach dem ersten Satz wieder gegangen bin.
Da mich die Day Session eigentlich so null interessiert hat, habe ich am Ticketschalter nachgefragt ob ich mein Ticket gegen die Night Session tauschen kann um Tommy Haas gegen Tsonga sehen zu können und glücklicherweise hat das auch geklappt. Anschließend habe ich mir dann Showwdoppel angesehen, wo Tennislegenden gegeneinander gespielt haben. Das war wirklich sehr lustig. Dann habe ich mich auf dem Geläönde rumgetrieben, mir jeglichen Krams angeschaut, mir ein T-Shirt gekauft und auch einen Health-Test gemacht und nun weiß ich, dass ich leicht erhöhten Blutdruck habe.
Um 19.00 habe ich mir dann Haas gegen Tsonga angeschaut, welches ein sehr interessantes Spiel war, doch leider hat Haas in vier Sätzen verloren.
Danach habe ich mir dann noch ein weiteres Showdoppel angeschaut, wo ich am Ende dann noch ein Schweißband gefangen habe.
Danach habe ich mich dann wieder ins Greenhouse verzogen, weil ich kein Hostel für diese Nacht hatte. Ich habe geskypt und HSV gegen Dortmund geschaut.
Um halb 9 habe ich dann den Zug nach Albury genommen.allerdings bin ich im Zug eingeschalfen und habe meinen Anschlussbus verpasst und musste in Seymour 3 Stunden warten musste, was sehr ätzend war, da dort auf dem Sonntag absolut nichts los ist. Somit habe ich mich gelangweilt.
Am Abend sind FLo und ich mit zwei neuen Boarding Staff Members und Luke essen gegangen und haben Pot and Parmy gegessen, ein Schnitzel + Bier für 10$.

Am 26. Januar war Australia Day und wir drei Gaps sind mit Simon zu Simon, ein Freund von Simon, gefahren und haben dort gefeirt mit deutschem Bier und BBQ. Alles in allem wars ein guter und entspannter Tag, allerdings hat Flo mich am Pool umgeschmissen, so dass ich mit ein paar Schürfwunden nach Hause gefahren bin.
Am 27. kamen dann die Boarder wieder und somit hieß es auch für uns wieder zurück zum Altag.

Am Freitag war dann Swimming Carnival, wo die ganze Schule bei Schwimmwettkämpfen gegeneinadner angetreten ist. Ich war Timekeeper und habe somit die Zeiten gestoppt. Am Ende hat das Wilson Haus ziemlich deutlich gewonnen. Anschließend waren wir dann noch mit dem Staff im Star und haben ein paar Bier getrunken.
Am Samstag waren wir dann bei Simons Cricket Match in Walla, was fünf Stunden gedauert hat und eigentlich ziemlich langweilig war. Am Ende wurde es aber noch mal interessant, da das gegnerische Team in fünf Over nur noch 20 Punkte brauchte um zu gewinnen, was sie aber nciht geschafft haben.

Während der Schulzeit passiert im Moment nicht sehr viel, mehr zu berichten gibt es im März wieder, denn dann kommen Mareike, mein Bruder und meine Eltern und dann wird gemeinsam gereist, worauf ich mich schon ziemlich freue.

Cheers

Donnerstag, 7. Januar 2010

Neueeland

Moin Leute,
jetzt ist der Bericht komplett, denn ich bin wieder in Australien.
Also viel Spaß beim Lesen :)


Tag 1: 01.01.10 Ankunft in Auckland

Ich bin um 12.30 von Sydney nach Auckland geflogen, wo ich um 17.30 Ortszeit gelandet bin. Der Flug war sehr ruhig und ich habe im Flieger einen Mann kennen gelernt, der auch durch Neuseeland reisen wird, allerdings mit einem Camper.
Am Flughafen hat Benna mich dann abgeholt und wir sind direkt zu einem Obelisken gefahren, von wo man einen schönen Ausblick auf die Stadt hat. Danach sind wir noch zum Mount Eden gefahren, von wo man ebenfalls einen schönen Ausblick auf die Stadt hat. Von dort aus fuhr Benna mich dann zu seiner Unterkunft und dort haben wir erst mal mit den anderen Zivis gemeinsam gegessen und dann den Abend auch gemeinsam verbracht. Wir haben uns Youtubevideos angeschaut und uns ein wenig unterhalten, auch wenn ich da ein wenig ins Hintertreffen geraten bin, weil ich halt keinen kannte und somit nicht immer wirklich mitreden konnte.
Gegen 00.30 haben wir uns dann auch ins Bett verzogen, denn am nächsten Morgen hieß es zeitig aufstehen.

Tag 2: 02.01.10 Auckland anschauen

Benna und Ich sind gegen 8.00 aufgestanden, da er sich mit seiner Freundin getroffen hat um mit ihr einen Tagesausflug zu ein paar Freunden zu machen.
Mich hat er dann in der Innenstadt von Auckland raus gelassen und ich habe mir die Stadt dann ein wenig Angeschaut.
Auckland hat etwa 1.5 Millionen Einwohner, wobei Neuseeland selber nur etwas über 4 hat, und ist auf 48 Vulkanen gebaut, was man auch wirklich den ganzen Tag merkt, weil man andauernd hoch und runter läuft.
Zu allererst bin ich in das Touristencenter gegangen um mich mit einer Stadtkarte auszurüsten, dann habe ich mir in Ruhe die Zeit genommen und sondiert was ich sehen will und es auf der Karte markiert.
Als erstes bin ich zum Victoria Park Market gegangen, was ein kleiner Markt mit hauptsächlich Souvenirs ist. Man konnte dort viel Jadeschmuck, Holzschnitzereien und natürlich Klamotten kaufen.
Von dort bin ich dann zum Hafen gegangen, der wirklich sehr schön ist, da dort das Wasser auch richtig glänzt und eine leichte blaue Farbe hat, was man ja sonst nur aus der Südsee kennt. Am Hafen wollte ich eigentlich eine Hafenrundfahrt machen, allerdings fiel die ins Wasser, weil sie erst um 14.30 gewesen wäre und ich zu dieser Zeit im Auckland Museum sein wollte. Somit bin ich vom Hafen aus dann die Queen Street (Einkaufsstraße) hoch gelaufen und habe ein wenig in unterschiedlichste Geschäfte geschaut, allerdings auch nichts gekauft habe.
Als nächstes bin ich zur St. Patricks Church gegangen und von dort aus auch gleich weiter zur Town Hall und dem Aotea Square. Dieser war leider völlig zugestellt, da dort, wie eigentlich auch im Rest der Stadt, für die Rugby WM 2011 gebaut wird. Deshalb konnte ich mir die Auckland Art Gallery nicht wirklich von außen anschauen, weil sie ein riesiges Gerüst umgab.
Von der Gallery habe ich mich dann auf dem Weg zum Auckland Museum gemacht. Dort erfährt man viel über die Maori Kultur, Neuseelands Landschaft, Auckland selber und auch über Neuseelands Rolle in den unterschiedlichsten Kriegen, in denen das englische Commonwealth involviert war.
In dem Beriech wo sie Auckland vorgestellt haben, haben sie auch einen Vulkanausbruch simuliert und gezeigt wie Auckland aussähe wenn einer der 48 Vulkane ausbräche. Es gab auch viele Interessante Sachen zu den einzelnen Kriegen. Hauptsächlich um den Einigungskrieg im 19. Jahrhundert zwischen Maori und Engländern, aber auch über die Rolle von Neuseeländern im Krieg Englands gegen Buren in Südafrika und natürlich auch die Rolle in WW1 und WW2. Zu diesem Thema hat das Museum auch eine gesonderte Ausstellung für den Holocaust und sie haben Juden ihre Geschichte erzählen lassen, wie sie damals unter der Verfolgung liehen. Alle diese Juden sind nach Neuseeland ausgewandert.
Vom Museum aus bin ich dann an einem Tennis Stadion vorbeigekommen, wo gerade die Qualifikation für WTA Turnier statt fand und da der Eintritt kostenlos war habe ich mich reingesetzt und mir ein wenig Tennis angeschaut. In der Qualifikation haben sogar zwei Deutsche mitgespielt, allerdings bin ich vorher weiter Richtung Hafen gegangen bevor die beiden mit ihren Spielen fertig waren.
Am Hafen habe ich mir dann noch mal die Harbour Bridge angeschaut, die aber nicht so spannend war. Natürlich mag da mein Eindruck auch mitgespielt haben, den ich mir vorher in Sydney von der Brücke geholt habe und gegen diese sieht ja alles langweilig aus.
Gegen 22.00 hat mich Benna dann wieder aufgesammelt und die Zivis sind zu einer Hausparty von zwei Asiatinnen eingeladen worden, wo wir alle dann auch hingefahren sind. Dort haben wir dann noch ein paar andere Leute kennen gelernt und mit denen haben wir dann auch ein wenig was getrunken. Gegen 3.00 sind wir dann nach Hause gefahren.

Tag 3: 03.01.10 Bay of Islands

An einem schönen Sonntag morgen bin ich dann um 8.30 von der City zu den Bay of Islands aufgebrochen. Die Busfahrt habe ich eigentlich zum größten Teil mit schlafen verbracht, da ich von letzter Nacht noch einiges aufzuholen hatte.
Um 12.30 kamen wir dann in Paihia an, dort habe ich mir dann erstmal einen Pizza gekauft, mich an Pier gesetzt und kurze Zeit später dann auch auf das Schiff begeben, was mich durch die Bay of Islands schippern sollte. Auf der Fahrt hatte man eine wunderbare Aussicht auf die einzelnen Inseln. In Russel haben wir einen kurzen Zwischenstopp eingelegt und dort haben dann auf dem Pier erst einmal zwei kleine Kinder, sie mögen so um die 10 Jahre gewesen sein, den Haka „Kamate Kamate“ aufgeführt. Der Haka ist ein Maorischer Kriegstanz, den die All Black (Rugby Nationalteam) vor jedem Spiel aufführt. Davon habe ich auch ein Video gemacht, aber leider kann meine Kamera ja kein Ton aufnehmen.
Von Russel haben wir uns dann auf dem Weg zum berühmten Hole in the Rock aufgemacht. Auf halber Strecke haben wir allerdings Delfine getroffen, die man dann natürlich erstmal eine Zeit lang bewundern musste. Ich hoffe mir sind da ein paar gute Fotos gelungen.
Anschließend sind wir dann auch zum Hole in the Rock gefahren, durch welches wir auch hindurch fuhren. Darauf ging es dann auch wieder zurück Richtung Russel und Paihia, doch auf halber Strecke haben wir wieder Delfine gesehen, von denen ich aber leider keine vernünftigen Fotos machen konnte.
Gegen 16.30 waren wir dann wieder in Paihia und von dort ging es dann auch gleich wieder zurück nach Auckland.
Auf halber Strecke haben wir eine Pause gemacht und ich war so ins SMS tippen vertieft, dass ich auf einmal nur noch ein Hupen höre und sehe wie der Bus abfährt. Ich bin sofort hinterher gelaufen und an der Kreuzung erwische ich ihn gerade noch, ansonsten hätte ich ein großes Problem gehabt. Daraus lerne ich jetzt aber und bin nun immer fünf Minuten früher am Bus, denn so was soll mir nicht noch einmal passieren.
Um 20.00 war ich dann auch wieder in Auckland Central wo Benna mich dann aufgesammelt hat.



Tag 4: 04.01.10 Fahrt über Waitomo nach Rotorua

Am frühen Morgen hat mich Theresa (eine deutsche Arbeiterin aus der Einrichtung) um 7.20 zum Busbahnhof gefahren, weil von Bennas Haus leider kein Bus in die Stadt fuhr um diese Zeit und er selber arbeiten musste. Dafür bin ich Theresa auch unendlich dankbar, dass sie an ihrem freien Tag so früh für mich aufgestanden ist.
An diesem Morgen hat es ungeheuerlich geschüttet, somit war ich doch ganz froh, dass ich die meiste Zeit im Bus verbringen würde.
Auf der Busfahrt nach Waitomo habe ich natürlich erstmal wieder geschlafen und in Waitomo haben wir uns dann eine Kalksteinhöhle angeschaut, mit ganz vielen Glühwürmchen drin. Leider durfte man keine Fotos machen.
Die Tour an sich war schon ganz cool, leider waren wir eine sehr große Gruppe und man hat schon gemerkt, dass das sehr auf Tourismus dort ausgelegt ist, da die ganzen Wege auch mit Gehwegplatten ausgelegt waren. Das Gefiel mir persönlich nicht so gut.
Anschließend sind wir dann weiter nach Rotorua gefahren und auf der Busreise habe ich dann noch einen deutschen kennen gelernt, Bastian.
Gegen 16.00 kamen wir in Rotorua an und dort habe ich dann erstmal eine Tour in ein Maori Dorf und auf einen nahe gelegen Berg.
Mit Bastian habe ich auch in einem Hostel eingechekct. Das Zimmer ist sehr klein. 3m² für 4 Personen, die Küche hingegen ist sehr gut ausgestattet und das Bad ist auch nicht so schlecht. Für 20$/Nacht ist es okay. Ich halte mich ja nicht lange im Zimmer auf.

Tag 5: 05.01.10 Rotorua

Heute bin ich um 10.30 aufgebrochen zum Whakarewarewa oder auch kurz Whaka (pr. Whoka), das ist ein Thermaldorf wo 25 Maorifamilien leben. Der Dorfname steht sogar im Guinessbuch der Rekorde, allerdings ist der richtige Dorfname auch um die 37 Zeichen lang. Im gesamten Dorf sind überall Thermalquellen und Geysire und somit herrscht überall ein leichter Schwefelgeruch, der nach 15 Minuten allerdings schon gar nicht mehr auffällt. Diese Thermalquellen sind schon kurz unter der Wasseroberfläche um die 100 Grad heiß und je tiefer man runter geht, desto heißer wird’s. Die Maori benutzen diese Quellen zum Kochen und sie leiten sich auch Wasser fürs Waschen davon ab, was sie dann halt nur ein wenig abkühlen lassen.
Am Anfang habe ich mir eine Cultural Performance angeschaut wo die Maori ein paar Lieder sangen und einen Haka aufführten. Anschließend habe ich eine einstündige Tour mitgemacht und die Führerin, die ebenfalls dort gewohnt hat, hat uns viele interessante Dinge erzählt. Zum Beispiel werden die Toten dort oberirdisch begraben, weil wenn man dort zu tief gräbt sofort eine neue Quelle erschaffen würde.
Außerdem hat sie uns Geysire gezeigt und wie man halt so in einem Dorf lebt. Vor allem wie sie sich die Quellen zu nutze machen.
Der Boden in dem Dorf ist sehr heiß, so dass ich das auch schon durch meine Schuhe gemerkt habe. Im Winter können die Dorfbewohner sogar barfuss durch das Dorf laufen.
Diese Führung war wirklich sehr interessant, da man echt viel über die maorische Kultur erfuhr.
Vom Whaka bin ich dann zur Skyline Skyrides gefahren. Das ist ein Lift der auf den höchsten Berg, den Mount Ngongotaha (487m), von wo man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und den Lake Rotorua hat. Von dort bin ich dann noch mit einem so genannten Luge den Berg wieder runter gerast. Der Luge ist eine Steinbobbahn mit drei unterschiedlich schwierigen Abfahrten. Die erste bietet eine wunderbare Aussicht, die ich auch zuerst gefahren bin. Danach habe ich mich auf die Advanced Strecke gemacht, da ich nur zwei Fahrten gebucht hatte. Die Strecke war sehr viel anspruchsvoller und steiler. Leider hatte mein zweites Kart nicht so eine gute Lenkung und so bin ich auch einmal voll von der Strecke abgeflogen und fand mich im Grass wieder. Ich bin einfach zu schnell in eine Kurve rein gefahren. Aber keine Sorge mir ist nichts passiert.
Von dem Berg bin ich dann zurück in die Central und habe mir noch den Gouvernment Garden angeschaut, ein Garten im englischen Stil, der auch sehr schön ist.
Morgen geht es weiter nach Taupo und von da am Abend weiter nach Napier.

Tag 6: 06.01.10 Taupo

Am Morgen bin ich um 8.45 mit dem Bus nach Taupo aufgebrochen, wo ich gegen 10 dann auch ankam. Vom Busterminal habe ich mich dann erstmal zur Touristeninformation aufgemacht um rauszukriegen, was man sich alles so in einem halben Tag anschauen kann. Danach kurz da Gepäck in einem Locker verstaut und dann habe ich mich auf zum Lake Taupo gemacht, der größte See in Neuseeland. Unter ihm sind zwei Vulkane.
Dort fand ich es allerdings nicht so spannend, so dass ich mich dann gleich auf zu den Huka Falls gemacht habe. Die Huka Falls sind Stromschnellen und der meistbesuchte Ort Neuseelands. Es gibt einen wunderschönen Wanderweg dorthin, der ungefähr 1 Stunde für eine Richtung dauert. Auf dem Hinweg habe ich gut eineinhalb Stunden gebraucht, da ich viele Fotos gemacht habe. An den Huka Falls angekommen, habe ich dort natürlich auch Fotos gemacht, danach bin ich dem Wanderweg weiter gefolgt, in der Hoffnung noch weitere schöne Aussichtspunkte zu finden. Allerdings waren da nur noch ein paar. Somit ging ich wieder zurück zu den Huka Falls um mich von dort auf den Weg zu den Craters of the Moon zu machen. Dort sind ein paar Krater und viele dampfende Löcher zu sehen. Auf dem Weg dorthin hat mich ein älterer Herr, auf einem Quad, mich ein Stück mitgenommen. Auf dem Weg zurück zu den Hukaa Falls habe ich dann erstmal meine Kamera bei den Craters vergessen, aber keine Sorge ich habe sie wieder. Eine Dame hat mir aus einem Camper bescheid gesagt und dann musste ich den Berg halt wieder rauf.
Von den Huka Falls bin ich den Wanderweg wieder zurück gegangen Richtung Taupo, unterwegs habe ich dann noch eine leere Bucht gefunden, wo ich dann erstmal meine Füße im Wasser badete, da aber auch keiner zu sehen war, und leider keine Badesachen dabei hatte, habe ich mich kurzer Hand meiner Klamotten entledigt und bin reingehüpft. Man das tat echt gut. Anschließend wanderte ich zurück nach Taupo und von da aus ging es dann im Bus nach Napier. Hier mache ich zum ersten Mal Couchsurfing und ich bin hier in einem netten Haus mit drei Iren und zwei Französinnen. Leider wimmelt es hier nur so von Moskitos, was mich doch sehr nervt, weil sie mich andauernd stechen. Die Couch ist sehr klein, mal schauen wie ich da drauf schlafe. Gute Nacht

Tag 7: 07.01.10 Napier

Gegen 11 Uhr brach ich heute auf in Richtung Napier Central. Als erstes wollte ich zum Museum of Science and Technology, was aber leider geschlossen war. Somit ging es weiter zur St. Patrick’s Cathedral, eine sehr moderne Kirche. Von da aus ist es nur ein Katzensprung zum Cive Square und zum Memorial Square. Vom Memorial Square habe ich mich dann die Emerson Street rauf begeben um ein wenig der Art Deco Architektur zu bewundern.
In Napier gab es 1931 ein großes Erdbebem, welches viele Häuser zerstört hat und der Wiederaufbau wurde von der Art Deco geprägt. Von der Emerson Street ging es weiter über die Tennyson Street zur Marine Parade, einer sehr schönen Straße direkt am Wasser. Dort habe ich mich zuerst zum National Aquarium gemacht, welches das beste Aquarium Neuseelands sein sollte, allerdings fand ich es jetzt nicht so berauschend. Das Aquarium in Melbourne gefiel mir mehr. Vom Aquarium habe ich mich dann auf gen Norden gemacht und bin die Marine Parade bis zum Hafen hochgegangen. Dabei kam ich noch beim Marineland vorbei, eine Aufzuchtstation für kranke Tiere, die allerdings geschlossen war, leider.
Weiter ging es dann zur Sound Shell & Colonade, eine Art Bogen aus Steinen und von da aus dann zum Pania of the Reef, dem Tom Parker Fountain und der Floral Clock.
Außerdem ging ich noch in die Opossum World, wo einige interessante Fakten über die Plage veranschaulicht wurden. Zum Beispiel leben über 70 Millionen Opossums in Neuseeland, hingegen aber nur 4 Millionen Menschen. Dort wurde auch alles mögliche aus Opossumfell verkauft, wie Schals, Mützen, Kissen, Jacken mit Felleinnaht und so weiter. Von der Marine Parade bin ich dann zum Hafen gegangen und ich muss echt sagen, egal wo du am Strand lang gehst du hast immer einen tollen Blick.
Vom Hafen ging es dann zurück zu meiner Unterkunft, wo ich gegen 15.45 ankam. Leider habe ich mir einen schönen Sonnenbrand auf den Oberarmen geholt, hoffentlich ist der schnell wieder weg.
Als ich hier ankam waren die drei Iren noch am Arbeiten und kurz danach kamen dann zwei neue Couchsurferinnen aus Tirol und Stuttgart. Die beiden lösten die beiden Französinnen ab, die im Laufe des Tages abgefahren sind.
Mit denen und den Iren habe ich mich Abends dann noch gut unterhalten und wirklich durchgehend Englisch gesprochen, was doch sehr viel mehr Spaß macht als Deutsch zu reden. Vielleicht sollte ich mein Blog auch auf Englisch weiter schreiben :P.
Morgen geht’s weiter über Palmerston North, wo ich mir das Rugby Museum anschauen werde, weiter nach Wellington.

Tag 08: 08.01.10 Palmerston North

Es hieß mal wieder früh aufstehen, dieses Mal um halb sieben. Dann hieß es Sachen packen, frühstücken und auf zum Bus, denn es ging weiter von Napier nach Palmerston North, wo ich mich ein paar Stunden aufhalten wollte um nicht so lange im Bus zu sitzen.
In Palmerston angekommen habe ich mich gleich auf zum Rugby Museum gemacht und mich dort etwa eineinhalb Stunden aufgehalten. Dort erfuhr man sehr viel über die Entstehung des Museums und viel über den Sport in Neuseeland selber. Anschließend habe ich mich auf in die Library gemacht um einfach mal richtig abzuschalten und ein paar Stunden nichts zu tun.
Ich habe im Internet gesurft und einfach gechillt. Danach ging es weiter zum Square, den habe ich mir kurz angeschaut und dann bin ich auch schon wieder zum Travel Center aufgebrochen, da schon kurz darauf nach mein Bus nach Wellington fuhr. Dort bin ich gegen sieben angekommen und dann hieß die erste Mission erst ein mal ein Hostel suchen, da der Typ, wo ich eigentlich auch Couchsurfen wollte, abgesagt hat. Zuerst hatte ich mich auf den Weg zum Wellywood gemacht, unterwegs traf ich aber einen Studenten, der mir sagte, dass es dort nicht so gut sei und er hat mir ein anderes empfohlen, in das ich nun auch eingecheckt bin. Der Abend war noch jung, somit ging ich kurz in eine Bar, zwei Bier trinken, die auch mein Abendessen waren, danach Wäsche in die Waschmaschine schmeißen und kurz Frühstück für Morgen einkaufen. Anschließend Wäsche in Trockner und vor den TV gechillt, Freaky Friday schauen, und währenddessen Pläne für den folgenden Tag schmieden.
Dann ging es zeitig auf mein Zimmer, eigentlich für 5 Personen, aber ich bin alleine hier drin, was auch mal ganz gut tut. Was mir besonders gefällt ist, dass ich ein eigenes Bad habe. Morgen zieh ich allerdings um, weil das andere Zimmer billiger ist.

Tag 9: 09.01.10 Wellington

Ich habe mich morgens sehr zeitig auf gemacht um möglichst viel von der Stadt zu sehen.
Um 8.30 ging mein Bus zur Weta Cave, vielen von euch wird das wohl nichts sagen, deswegen mal eine kurze Erzählung was die so alles gemacht haben. Bei Weta Cave bauen Kostüme, Figuren und animieren. Die berühmtesten Filme wo sie beteiligt waren, sind: Herr der Ringe ( an dem haben sie 7 Jahre gearbeitet, 1997-2003), King Kong, Avatar und im Moment arbeiten sie z.B. an Tim und Struppi. Bei Weta Cave konnte man mit Hilfe eines Films mal hinter die Kulissen schauen und sich danach einige Arbeiten anschauen. Außerdem habe ich mit einem Mann gesprochen, der in den Herr der Ringe Filmen eine Statistenrolle hatte und der auch Führungen über die Sets gegeben hat. Und er sagt, dass sie eigentlich nicht viel Sinn machen, weil man halt nur noch die Landschaft sieht, die natürlich auch atemberaubend ist, aber da kann man sich auch selber ein Auto mieten und sich das alles anschauen.
Nach Weta bin ich dann zum Botanischen Garten gefahren, der mal wieder auf einem Hügel lag. Irgendwie hab ich hier das Gefühl, dass alles auf Hügeln liegt. Dort haben sie einen wirklich schönen Rosengarten angelegt, mit gefühlten tausend Rosen, nur leider gab es auch dort keine blauen Rosen und ich möchte so gerne mal eine sehen.
Von dort ging es dann den Hügel wieder runter, zum Parlament, wo ich eine einstündige Führung mitgemacht habe. Zuvor mussten wir allerdings alles abgeben bis auf die Klamotten die man noch trug. Das Parlament war gleich zwei Mal in Brand und wurde zweimal komplett restauriert. Außerdem haben sie das Gebäude Erdbebesicher gemacht, in dem sie das ganze Gebäude auf bewegliche Klötze gestellt haben und diese können Erdbeben bis zur Stärke 7,5 aushalten.
Vom Parlament habe ich mich dann zum National Museum gemacht, was wirklich beeindruckend ist, denn auf sechs Stockwerken haben sie mit Hilfe der modernsten Technik Neuseelands Geschichte sehr anschaulich dargestellt. Dort wird so gut wie jedes Thema behandelt und man brauch wohl schon gut zwei Tage um alles zu lesen.
Dann hieß es wieder zurück ins Hostel, denn ich wollte ja mein „freies“ Abendessen haben, was sich eher als Reinfall entpuppte, denn erstens kostete das Essen 4$ und zweitens waren die Nudeln kalt.
Danach habe ich dann in mein neues Zimmer eingecheckt, wo wir insgesamt zu zehnt drin pennten. Meine Matratze war völlig unbequem und somit habe ich die Nacht auch nicht gut geschlafen. Um 20.25 habe ich dann erst Mal eine ¾ Stunde mit Mareike telefoniert und danach auch die erste Konservation mit meinen Roommates geführt und man stelle sich vor, eines der Mädchen (Australierin) kennt sogar die Scot’s. Mit ihr, ihrer Freundin und zwei Franzosen war ich dann auch noch ein wenig Feiern, was ganz okay war. Dafür, dass Wellington als Partystadt bekannt ist, war ich doch ein wenig enttäuscht, mag vielleicht auch daran liegen, dass ich Hamburger bin. Gegen 1.00 waren wir auch wieder zurück und dann ging es auch schon ins Bett, denn ich muss ja um bereits um 6.15 aufstehen.

Tag 10: 10.01.10 Von Wellington nach Nelson

Wie bereits oben erwähnt bin ich um 6.15 aufgestanden, kurz unter die Dusche gehüpft, Sachen gepackt, gefrühstückt und dann hieß es auch schon auf zur Fähre, die ich mit dem Shuttle erreichte. Die Fähre, die 1600 Personen fast, verließ Wellington um 8.30 und kam gegen 11.30 in Picton an. Die meiste Zeit habe ich mit schlafen verbracht, weil ich echt tot müde war. In Picton habe ich mich dann in den Bus gesetzt nach Nelson, eigentlich Bekannt für das Beste Wetter Neuseelands, wo es schüttete wie Sau bzw es immer noch tut. Natürlich hatte ich mir kein Hostel gebucht und somit hieß es jetzt erst Mal rumtelefonieren um einen Schlafplatz für die Nacht zu finden. Nach dem dritten Versuch hatte ich dann auch mein Zimmer. Dann musste ich noch meinen Bus umbuchen, da ich woanders abgeholt werden musste, denn ich wohne nun sieben km außerhalb von Nelson in einem netten kleinen Hostel. Es ist kein klassisches Hostel, sondern eine alte Villa mit ca. 15 Schlafplätzen, was das alles hier schon mal familiärer Macht, allerdings stinkt der Wohnbereich nach Hund. Das Zimmer macht einen guten Eindruck, leider muss ich morgen schon wieder um 6.15 aufstehen, denn mein Bus verlässt Nelson um 7.15.
Den Abend verbringe ich wohl mit gammeln, weil es regnet und ich immer noch keine Regenjacke habe. Die wird jetzt aber dringend nötig, da ich gehört habe, dass es an der Westküste in letzter Zeit nur geschüttet hat.

Tag 11: 11.01.10 Von Nelson nach Greymoth

Heute ging es früh morgens von Nelson auf nach Greymouth, und mich erwartete eine sechsstündige Busfahrt. Abgeholt wurde ich um 7.35 mit zehnminütiger Verspätung, bereits nach kurzer Zeit machten wir aber einen ungewollten Halt, da es dem Fahrer anscheinend nicht gut ging. Er hielt sich die ganze Zeit den Blinddarm und somit ging er direkt ins Krankenhaus und wir hatten einen neuen Busfahrer.
Um 10.00 machten wir die erste große Pause und da ich bereits um 7 gefrühstückt hatte, gab es für mich jetzt Mittag, ich aß einen echt guten Burger, der mich auch für den Rest der Fahrt satt machte.
In Greymouth angekommen machte ich mich dann auf den Weg zu meinem Schlafplatz für den heutigen Abend. Ein werter Herr Simon Forest hat mir seine Couch zum schlafen angeboten, dort angekommen fand ich erstmal keinen im Haus, somit ging ich zur Rückseite des Hauses und ging durch die Terrassentür hinein. Einige mögen jetzt vielleicht denken, der bricht da einfach so ein, aber keine Sorge, denn Simon hatte mir geschrieben, dass sie offen ist.
Gegen 4.00 kam dann auch Simons flat mate Brat nach Hause, haben uns kurz vorgestellt und ich habe schnell gemerkt, dass er ziemlich cool drauf ist und eigentlich nur chillt. Sein Lieblingswort ist übrigens „Shit“, denn er verwendet es ungefähr nach jedem 4. Wort.
Ich ging erstmal auf Erkundungstour und machte eine kleine entspannte Wanderung, zu mindest sollte es eine werden, zu einem Aussichtspunkt von wo man die Alpen sehen sollte. Der Weg war allerdings mehr als abenteuerlich und ich hatte das Gefühl, dass dort seit Monaten keiner mehr lang gegangen sei, da alles verwachsen und voller Schlamm war. Die Aussicht war gar nicht so schlecht und dann ging es wieder runter, wobei man wirklich aufpassen musste nicht auszurutschen und in den Match zu Plumpsen. Ich bin zwei Mal weg gerutscht, konnte mich aber gerade noch abfangen. Anschließend ging ich einkaufen, da an den Gletschern keine Einkaufsmöglichkeiten sind.
Danach ging es wieder zurück und ich habe mir Ofenkartoffeln mit Sour Creme gemacht. Die Kartoffeln waren so lala und die Sour Creme stellte sich als totaler Reinfall heraus, denn 1. schmeckte sie nicht nach Sour Creme und 2. war sie nicht flüssig, sondern in einem quarkähnlichen Zustand.
Im Laufe des Abends kamen noch zwei weitere Couchsurfer, ein Franzose und ein Pole, und meine Sachen sind noch da, mit denen Brat überhaupt nicht rechnete und verfluchte Simon erstmal, der übrigens für eine Woche mit der Firma unterwegs ist.
Dann ging es gegen halb 1 dann auch ins Bett.

Tag 12: Von Greymouth nach Franz Josef

Der Tag fing früh morgens an, denn ich konnte bereits um 8.00 nicht mehr pennen. Dann habe ich von 9.00 bis 12 mit Mareike geskypt und anschließend gefrühstückt, mich fertig gemacht und dann ging es auf zum Bus, beziehungsweise erstmal zu Westpac Geld holen, was sich als totales Desaster herausstellte, da der ATM meine Deutsche Bank Karte nicht akzeptieren wollte und ich somit Geld von meiner Kreditkarte abheben musste, was mir gar nicht in kram passte. Dann ging es zum Bus und wir machten den ersten Stopp in Holitika und dort ging ich dann noch mal zur Westpac und da konnte ich dann auf einmal Geld abheben. So ein Mist.
Anschließend ging es durch eine atemberaubende Landschaft nach Franz Josef. Hier habe ich dann ins YHA eingecheckt und dann Suppe zu Abend gegessen. Anschließend in die Sauna, was für eine Entspannung und nun chille ich hier. Morgen früh geht es auf den Gletscher und dann weiter nach Fox Glacier.

Tag 13: 13.01.10 Franz Josef Glacier

Heute ging ich auf den Franz Josef Gletscher und ich muss echt sagen, das war echt geil.
Zum ersten Mal blaues klares Eis gesehen und ich hoffe ich habe ein paar gute Fotos gemacht.
Wir waren 2 Stunden auf dem Gletscher, haben uns durch enge Spalte gequetscht und einen sehr schöne Aussicht genossen. Und somit habe ich nun auch meine Schnee/Eis Fotos in kurzer Hose.
Morgen gehe ich auf den Fox Glacier, da freue ich mich auch schon drauf, denn daraus habe ich erst einmal heute eine Full Day Tour gemacht, wo ich dann bis zu 6 Stunden auf dem Eis bin. Gletschertouren machen mir irgendwie schon sehr viel Spaß und dann kann ich auch mal einen Vergleich zwischen den Gletschern ziehen. Leider wird es morgen wohl regnen, aber ich hoffe das wird trotzdem viel Spaß machen.

Tag 14: Fox Glacier

Heute war ich auf dem Fox Glacier und habe eine Tageswanderung gemacht. Die war echt cool und es hat zum Glück nicht geregnet.
Der Gletscher ist ganz anders als der Franz Josef Glacier, weil das Eis ganz anders ist. Es hat eine andere Struktur und der Gletscher selber ist auch viel hügeliger.
Die Spikes, die Foc uns gegeben hat, waren nicht so klasse, weil es keine Full Boot Spikes waren sondern nur welche die man in die Mitte des Fußes macht. Natürlich habe ich es auch geschafft mich aufs Maul zu legen.
Wir haben einige Mulane gesehen, das sind von Wasser ausgehöhlte Eisflächen, die eine unglaubliche Eisstruktur bilden. Es gibt ein tolles Farbspiel von unterschiedlichen Blautönen.
Wir waren von 9.00 bis 17.00 unterwegs und das hat echt geschlaucht.
Abends hab ich dann noch den Film Hurricane gesehen, den ich wirklich sehr gut fand, und danach ging ich dann auch ins Bett.

Tag 15: Vom Fox Glacier nach Queenstown

Heute ging es um 8:45 in Bus auf nach Queenstown. Die Landschaft unterwegs war einfach traumhaft und ich konnte viele Fotos machen. Unterwegs haben wir auch extra Fotosopps gemacht so dass auch ein paar bessere dabei sind.
In Queenstown sind wir gegen 17.00 angekommen und danach habe ich in das Deco Backpackers eingecheckt, was einen etwas heruntergekommenen Eindruck macht, aber alles ist sauber, nur halt ein wenig älter. Aber es gibt hier freies WLAN und das ist wirklich mal was neues hier (Der einzige Grund warum ich hier wohne).
Eben war ich noch kurz im Zentrum, einkaufen und mich über Skydiven erkunden. Inklusive Fotos wird mich der Spaß 260€ kosten. Hoffentlich klart sich das Wetter noch ein wenig auf in den nächsten Tagen, denn dann lohnt sich das noch gleich doppelt.
Morgen geht’s zum Milford Sound, ein 12 Stunden Trip, aber leider habe ich ja nur noch knapp eine Woche zeit und somit geht das leider nicht anders.

Tag 16: 16.01.10 Milford Sound

Morgens um 7.00 geht es los auf zum Milford Sound. Gegen halb 10 sind wir in Te Anau und von dort aus geht es wohl auf der schönsten Straße der Welt zum Milford Sound.
Der Blick ist einfach unglaublich und es wird mit unterwegs überhaupt nicht langweilig. Ich mache unzählige Fotos und wir machen auch viele Pausen um Fotos zu machen, das erleichtert die 3stündige Busfahrt enorm. Um 1.15 steigen wir auf das Boot und wir machen eine sehr schöne Rundfahrt durch den Sound und das bei strahlendem Sonnenschein. Unglaublich aber wahr, ich erwische einen von 60 Tagen im Jahr, wo dort die Sonne scheint.
Um 15.45 geht es zurück nach Queenstown wo wir um 19.45 ankommen. Es war ein langer, aber auch ein sehr schöner Tag. In Queenstown ist strahlender Sonnenschein und ich hoffe nur dass das Wetter morgen genauso gut wird, denn morgen will ich Skydiven gehen.

Tag 17: 17.01.10 Skydiven in Glenorchy

9.30:
Ich rufe bei NZSKYDIVE an und frage nach ob ich heute springen kann.
Mir wird gesagt, dass ich um 11.30 abgeholt werde, solle mich aber noch mal um 11.00 melden um es zu bestätigen.
Anschließend erzähle ich meinen Eltern und Mareike davon. Mein Dad will nur wissen, wie meine Hose davor und danach aussieht. Meine Mums Reaktion krieg ich nicht mit.
Mareike ist gar nicht begeistert und sagt, dass es ein teures Vergnügen wird um zu sterben.

11.00
Ich rufe wieder an und frage noch mal alles was ich wissen will, dann bestätige ich meinen Sprung und in einer halben Stunde soll ich abgeholt werden.
Schnell noch von Mareike verabscieden und dann Laptop wegpacken, Linsen rein.

11.15:
Mein Abholdienst ist bereits da, 15 Minuten zu früh. Also ab ins Auto, zur Westpac Geld holen und dann los nach Glenorchy zum Flugplatz.

11.45
Leichtes Unwohlsein erfasst mich und ich muss auf Klo. Macht sich da Angst breit? Ich weiß es nicht, glaube eher die Anspannung, denn ich springe bald aus 12000 FT. Ich merke ich kriege Hunger, hole meine American Cookies heraus und fange an zu essen.

12.00
Wir kommen beim Flugplatz an. Die Fahrt war in Ordnung, nur der Fahrer rast wie ein verrückter um die Kurvenreiche Strecke.

12.15
Ich werde auf meinen Sprung vorbereitet, meinem Sprungpartner vorgestellt, er heißt Jari und ist Finne. Dann rein in Anzug, Geschirr um, schnell noch ein paar Fotos gemacht.
Dann startet auch schon mein Videodreh, denn dieses glorreiche Ereignis soll ja nicht ungefilmt bleiben.

12.20
Es geht in den Flieger, ich kriege eine kurze Einweisung wie ich mich zu verhalten habe während des Fluges und des Freefalls.
Dann heben wir auch schon ab.

12.35
Wir sind auf halber Höhe, der Blick ist unglaublich und ich kriege noch ein paar Fragen gestellt.

12.45
Jetzt ist es soweit. Ich werde an Jari angeschnallt und es ist nur noch ein kurzer Augenblick bis es raus geht.
Dann geht es an die Öffnung im Flugzeug, meine Kamerafrau steht schon draußen.
Nun heißt es Arme vorm Körper verschränken, Kopf nach hinten und dann ging es rraus.
Der Freefall ist einfach unglaublich und zu schnell vorbei. Ich habe vielleicht die ersten 20 Sekunden realisiert. Schön in die Kamera winken und lächeln und dann ging auch schon der Schirm auf.
Nun Fotos machen und die atemberaubende Aussicht genießen.

12:55
Ich lande heil und sicher auf dem Flugplatz und bin einfach nur überwältigt.
Das wird nicht mein einziger Sprung bleiben.

13.30
Ich bin um 510$ ärmer, halte meine Foto und Video DVD in den Händen.
Das Video ist unglaublich und die Fotos hoffentlich auch, die werde ich mir hoffentlich im Laufe der nächsten Tage anschauen können.

14.45
Es sind noch zwei Koreanerinnen nach mit gesprungen, auf die musste ich noch warten und dann geht es zurück Richtung Queenstown.
Ich kann es immer noch nicht wirklich realisieren und bin immer noch fasziniert.

15.00
Ich schreibe alle meine Erlebnisse im Bus auf und hoffe, dass die Zeiten einigermaßen Stimmen. Werde ich hoffentlich mit Hilfe der Fotos überprüfen können.

15.20
Ich komme wieder beim Deco Backpackers an und ich habe Hunger.

Danach habe ich noch ein wenig Sightseeing in der Stadt gemacht, auch wenn es da nicht viel zu sehen gab.

Tag 18: 18.01.10 Wandern in Queenstown

Am Morgen habe ich erstmal mit Mareike, meinem Dad und ein wenig mit meiner Mum gechattet und geskypt.
Gegen 11.30 habe ich mich dann aufgemacht zum Wandern. Ich bin den Ben Lommond Summit Track gewandert, eine Tagestour von 6-8 Stunden, laut Reiseführer zumindest.
Es ging die ganze Zeit stur bergan und es war auf jeden Fall eine sehr schöne Wanderung, mit einer phänomenalen Aussicht auf Queenstwon und Umgebung. Nur leider wurde es immer nebliger je näher man der Bergspitze kam und somitbin ich auch nicht ganz nach oben gewandert. Zwischendurch waren mal wieder meine Batterien für meine Kamera leer und somit kann ich euch mit Nebelbildern leider nur mit Handykamerafotos versorgen.
Zurück bin ich dann über die Gondola gegangen und habe mich an der Gondolastation einfach mal ganz dreist in die Gondola gesetzt, ohne Ticket natürlich. Und somit war ich nach 4.5 Stunden auch schon wieder unten. Also nix mit 6-8 Stunden wandern, denn auch ohne Gondola wäre ich nach 5 Stunden unten gewesen.

Tag 19: 19.01.10 Fahrt von Queenstown nach Tekapo

Um 8.05 ging es los mit dem Bus nach Tekapo, einem kleinen 400 Seelendorf am Mount Cook. Der Lake hat eine türkise Farbe, durch kleines Gestein welches vom Gletscher kommt. Der ganze See ist nämlich mit Gletscherwasser gefüllt und nimmt die ganzen kleinen Steinchen mit und mit Hilfe des Sonnenlichts erscheint der See dann türkis.
Am frühen Nachmittag bin ich dann zum Mount John Lookout hoch gewandert, eine sehr schöne Strecke mit atemberaubender Aussicht. Oben habe ich dann noch ein englischen Ehepaar getroffen mit denen ich mich wirklich gut unterhalten habe und wir sind dann auch gemeinsam runter gewandert. Anschließend haben sie mich auch noch zu meinem Hostel gebracht.
Danach war ich einkaufen und habe mir Lakritz gekauft, waren aber nicht so gut.
Abends war es dann sehr entspannt und ich habe Australian Open geschaut und mich mit einigen Hostelbewohnern gut unterhalten und sind auch noch ein Bier trinken gegangen.

Tag 20: 20.01.10 Von Tekapo nach Christchurch

Am Mittag ging es weiter nach Christchurch, wo mich am späten Nachmittag Taylor abgeholt hat, da ich bei ihm Couchsurfen mache. Am Abend sind wir dann zu einem Freund von ihm gegangen und haben uns zwei DVD’s von Mike Tyson und Evander Holyfield angeschaut.
Gegen halb eins waren wir wieder bei Taylor und dann ging es auch schon ins Bett.

Tag 21: 21.01.10 Christchurch

Heute habe ich zum zweiten Mal in meinem Leben Christchurch unsicher gemacht, denn 2005 war ich schon mal in Christchurch, UK, und nun bin ich halt in Christchurch, NZ.
Als erstes bin ich zum Cathedral Square gefahren, habe mich dort ein wenig umgeschaut und dann bin ich direkt zum Canterburry Museum, wo es viel über die Geschichte Christchurchs zu erfahren gibt. Unterwegs ist mir aufgefallen, dass die Stadt sehr vom gotischen Stil geprägt ist und es wirklich sehr viele Gebäude davon gibt.
Nach dem Museum bin ich in den Botanischen Garten gegangen, der sehr groß und auch sehr schön ist. Von dort ging es dann weiter zur Brauerei und ich hatte mich schon so auf eine Verköstigung gefreut, nur leider bieten sie keine Führungen mehr an. Somit ging ich enttäuscht wieder zurück Richtung Cathedral Square um von dort dann mit dem Bus zum Hafen zu fahren, von dem ich aber auch völlig enttäuscht war, weil da absolut nichts los ist und man nicht mal eine schöne Aussicht hat.
Danach fuhr ich dann auch schon wieder zurück zu Taylor und habe den Abend gemütlich ausklingeln lassen.

Tag 22: 22.01.10 Rückflug

Ich bin gegen 11 aufgestanden und dann hat mich Taylor um halb 2 zum Flughafen gebracht, wo ich dann eingecheckt habe, dann musste ich die blöde Flughafengebühr bezahlen und dann ging es um halb 4 auch schon in Flieger zurück nach Melbourne, wo mich morgen die Australian Open erwarten.

Montag, 4. Januar 2010

Sydney

Hallo meine Leser,
ich glaube viele von euch warten sehnsüchtig auf meinen Bericht und vor allem Bilder aus Sydney.
Ich bin am 30. morgens um halb sieben von Albury nach Sydney geflogen, was schon echt hart war, da ich die Nacht zuvor nur etwa zwei Stunden geschlafen habe.
Dort bin ich dann gegen acht gelandet und von dort aus gleich ins Hotel, welches in Burwood liegt, und dort erstmal ein dreistündiges Nickerchen gemacht.
Durch den Schlaf gestärkt habe ich mich dann auf in die Stadt gemacht, ohne Biggi und Sven, weil die noch auf dem Weg nach Sydney waren, und zuerst hat es mich zur Town Hall geführt, die jetzt nicht so spannend ist. Deswegen ging es gleich weiter zum Darling Harbour, der sehr schön ist. Dort liegt das Touristenzentrum für den Hafen und somit werden dort viele Hafenrundfahrten angeboten. Dort befindet sich auch ein Aquarium und ein Wildlifepark, die ich aber beide nicht besucht habe , da ich so was schon aus Melbourne und Phillip’s Island kannte.
Am Darling Harbour bin ich dann mit einer Fähre zum Circular Quay gefahren. Von der Fähre hat man einen wunderbaren Blick auf die Brücke und auf die Oper.
Vom Circular Quay bin ich dann nach Manly gefahren, was ich aber nicht so toll fande, weil es auf Manly sehr voll war und mir die Lust nach Baden sofort verging. Der Strand war leider brechend voll.
Also bin ich nach einen kurzem Zwischenstop bei Aldi wieder zurück zum Circular Quay gefahren um mich von dort direkt zur Oper und dem Botanic Garden begeben.
Vom Botanic Garden hat man einen wunderbaren Blick auf die Brücke und die Oper. Dort wurde auch schon alles vorbereitet für das große Feuerwerk und man möge es nicht glauben, aber ich habe die ersten Leute bereits um 20.00 dort warten sehen.
Ich bin vom Botanic Garden dann auch so langsam zurück zum Hotel, wo ich dann eine Nachricht von Biggi und Sven fand, dass sie gegen 19.00 bei der Oper seien, zu blöd dass es dann auch schon 21.30 war und somit trafen wir uns dann erst gegen 23.00 im Hotel.

An Silvester ging es dann zeitig los und wir haben uns noch ein wenig am Darling Harbour rumgetrieben, sind mit der Fähre noch ein wenig im Hafen rumgeschippert, waren dann noch kurz einkaufen (Brot, Dipp, Wasser und Bundaberg-Cola) und haben uns dann um 16.00 an den Circular Quay gesetzt, wo eigentlich Alkohol verbot gilt, wir unseren allerdings trotzdem durch die Kontrolle bekommen haben.
Mit Sicherheit fragen sich viele nun: „Wie bekloppt sind die eigentlich, dass die sich ACHT Stunden dahinsetzen um sich so ein blödes Feuerwerk anzuschauen?!“ und glaubt mir, wir haben uns das auch gefragt.
Bis 21.00 ging die Zeit für mich auch relativ schnell um, doch dann kam das Familienfeuerwerk und ab dann ging die Zeit nur noch schleppend rum, leider.
Das Feuerwerk, ging 15 Minuten, war wirklich sehr schön und ich hoffe ich habe ein paar ordentliche Fotos gemacht, damit ihr ja auch was davon habt.
Gegen 2.00 war ich dann auch im Hotel und dann ging es fix ins Bett denn am nächsten Tag geht es auf nach Auckland, Neuseeland.

Die Berichte aus Neuseeland will ich euch auch nicht lange vorenthalten und somit kommt hoffentlich fast täglich was online :)

Frohes Neues