Donnerstag, 12. August 2010

Back in Hamburg

So, nun ist die Reise wirklich vorbei.
Seit Dienstag bin ich nun wieder in Hamburg.
Die Ankunft war eigentlich ziemlich nüchtern, meine Eltern, Bruder und Mareike haben mich abgeholt und wir sind dann auch direkt nach Hause gefahren.
Dort bin ich dann auch ziemlich schnell ins Bett gefallen.

Die Begrüssung selber viel eher nüchtern aus, war zwar toll sie wieder zu sehen, aber mir war die Müdigkeit wirklich ins Gesicht und auch die Stimmung geschrieben. Im Zug hatte ich mich nur noch mit Cola künstlich wach gehalten.
Dad hatte sogar extra ein Welcome Back Schild gebastelt :)

Die ersten Tage habe ich dann eigentlich auch nicht viel gemacht.
EInkaufen gewesen, Brille richten lassen, Franzbrötchen, Döner, Fischbrötchen und deutsches Mischvrot gegessen. Oh man, wie hatte ich das vermisst.
Ansonsten habe ich dem Dom und dem Arzt einen Besuch abgestattet und die nächsten Tage werde ich mich mit Freunden treffen, vielleicht auf den Kiez (endlich wieder richtig feiern) und einfach versuchen wieder ins deutsche Leben reinzukommen.
Am Montag geht dann auch mein sechswöchiges Praktikum bei Arps-Industriemontagen los, wo ich Metallverarbeitung lerne für mein Studium.

Nun geht das Leben in Deutschland weiter und somit beende ich hiermit meinen Blog.
Es war eine schöne Zeit in Australien, die mich menschlich sehr viel weiter gebracht hat. Ich kann es nur jedem empfehlen, sich ein Jahr oder auch "nur" für einen Urlaub dorthin zu begeben. Das Land ist großartig und die Menschen sind alle sehr offen und gastfreundlich.
Es war eine schöne Zeit...

Mittwoch, 11. August 2010

Flug

Am Montagmorgen habe ich mich vom Taxi zum Flughafen bringen lassen, habe eingecheckt, diesmal hatte ich 5kg übergewicht, also schnell was ausgepackt, 700Baht Airportcharge bezahlt, eine Frechheit, und mich dann noch auf dem Airport rumgetrieben.
Der Flug selber war ziemlich ätzend, da ein etwas fülligerer Mann neben mir saß und es nur bescheuerte Filme gab, mal abgesehen von einer Folge „2 and a half men“ und „ Ghost Writer“, allerdings kannte ich beides auch schon. Somit vertrieb ich mir die Zeit mit essen, Musik/Hörbücher hören und schlafen.
Nach langen 10 Stunden war ich dann auch endlich in Frankfurt. Nin sitze ich im Zug und es sind nur noch vier Stunden bis ich in Hamburg bin…

Sonntag, 8. August 2010

Bangkok

Den Flug habe ich gut überstanden. Mit ein paar alkoholischen Getränken und dem anschließendem gucken von "Ghost Writer" habe ich es mir gemütlich gemacht und sogar etwas mehr als 5 Stunden gepennt haben.
Am Flughafen in Bangkok habe ich mich dann in ein Taxi gesetzt und bin zu Geene gefahren, bei dem ich Couchsurfen machen wollte. Erst ein mal ist Taxifahren in Bangkok sehr billig, aber zum Teil auch gefährlich, denn hier wird ohne Skurupel gefahren, wo sich auch nur eine kleinste Lücke aufbot, da fuhr man durch. Am Ende stand ich bei 500 Baht (12.50€) für 50km fahrt.
Dort angekommen machte ich es mir erstmal gemütlich, hab mich frisch gemacht und wollte los in die Stadt, da meinte Geene zu mir, dass er noch eine Wohnung in der City habe und ob ich da nicht gerne die nächsten 2 Nächte bleiben möchte. Natürlich sagte ich ja und schon fuhren wir dorthin. DOrt angekommen als erstes das Bett bezogen und dann ging es mit dem Taxi ab in die City wo ich mich mit Inga traf. Sie hatte sich bereits den Grand Palace angesehen und somit gingen wir weiter zum Wat Pho, wo es einen riesigen liegenden Buddha zu bestaunen gab.
Anschließend haben wir uns in ein Taxi gesetzt und sind zur Kao San Road gefahren. Dort haben wir einen kleinen Snack zu uns genommen und anschließend wollten wir eigentlich zum MBK Shopping Centre, aber keiner wollte uns fahren ohne das Taximeter einzuschalten. Also beschlossen wir uns einer einstündigen Thaimassage zu unterziehen, welche wirklich gewöhnungsbedürftig war, aber auch sehr entspannt. Für die Masseusinnen ist das ein Full-Body- Workout. Diese Massage war wirklich sehr entspannend und ich werde sie morgen auf jeden Fall wiederholen. 180 baht (4.50€) für eine Stunde.
Nach der Massage sind wir dann noch ins MBK gefahren, einem siebenstöckigem Einkaufszentrum mit Haufenweise Läden. Inga hat sich ein paar Schuhe gekauft, ich fand leider nichts. Nach einem kleinem Smoothie wollte wir uns auf in die Sarasin Road machen, wo angeblich Abends viel los sein sollte. Pustekuchen. Also fuhren wir mit dem Taxi weiter die Straße herunter bis wir den Taxifahrer baten hier anzuhalten, bezahlten und uns auf machten zu den gerade entdeckten Streetfood-Ständen. DOrt habe ich nach alnger Suche auch meine Krabbeltiere gefunden, die ich schon lange mal probieren wollte. Heuschrecken. Sie schmeckten gar nicht so schlecht. Inga fands aber zu eklig und weigerte sich partout eine zu essen. Schade eigentlich.
Nach weiterem Ziellosem herumgelatsche haben wir noch einen Markt gefunden, der alles möglich verkauft hat. Jeder Tourist wird dort fündig. Ich kaufte mir ein Polo.
Mit der Zeit wurden wir wirklich müde und es hieß Abschoiednehmen. Inga fuhr zurück ins Hotel, denn sie fliegt morgen bereits zurück nach Frankfurt und ich fuhr zu meiner Wohnung.
Den Abend verbrachte ich mit einem Film und surfen in einem ungesichertem Netzwerk.

Nach ausgiebig schlaf habe ich mich mit dem Taxi zum Lumphini Park aufgemacht, ein sehr schöner und großer Park mit künstlich angelegtem See mitten in der Innenstadt. Ein wirklich schöner Ort zum entspannen.
Anschließend musste ich erst mal Geld wechseln und nach einer Sprite bei Burger King (ca 1 € für XXL) machte ich mich auf zum Grand Palace gemacht und mir den dann auch gleich angeschaut. Wirklich sehr beeindruckend. Alles besteht nur aus Marmor und Gold. Er ist der imposanteste Tempel, den ich in den beiden Tagen gesehen habe.
Danach bin ich zu einem weiteren Palast gefahren, dem Wat Benjamaborpit, auch ein sehr schöner Tempel, eingebettet von einem Park mit künstlichem Kanal.
Von dort bin ich dann zum Wat Arun gefahren. Am Wat Arun gibt es einen sehr steilen Turm, auf dem schon sehr viele Unfälle passiert sein sollen und ich hatte auch gelesen, dass er eigentlich nicht mehr für Besteigungen zugelassen sein soll. Als ich dort ankam durfte man rauf und das habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen. Von dort oben hat man wirklich eine Bombenaussicht.
Dann habe ich mich auf eine Fähre begeben (3Baht), die Preise sollte der HVV auch mal für seine Fähren übernehmen, um mich wieder auf die andere Seite bringen zu lassen Von dort habe ich eine kleine Wanderung am Fluss entlang gemacht. Anschließend habe ich mich ins Taxi gesetzt und bin zur Khao San Road gefahren um mich eine Stunde massieren zu lassen und um mich anschließend mit Street- food den Margen voll zu hauen.
Dann war es auch schon wieder neun und ich bin zurück zu meiner Wohnung gefahren. Dort habe ich gepackt und mich entspannt bevor es auf den langen Flug gen Heimat geht.

Fazit:
Bangkok hat sehr schöne Sehenswürdigkeiten zu bieten. Allerdings gehen einem die Einheimischen ziemlich schnell auf den Senkel, denn sie wollen dir immer etwas andrehen, besonders ihr Tuk-Tuk. Wenn man sich allerdings ein wenig von den Touristenplätzen fern hält und die Leute ignoriert kann man auch eine schöne Zeit dort haben.
Insidertipps sind dort wirklich Gold wert.
Taxi fahren kann man dort unglaublich billig,, die Kommunikation kann allerdings zwischendurch ziemlich kompliziert werden, weil viele der englischen Sprache nicht mächtig sind.

Freitag, 6. August 2010

Last week in Australia

Heute ist der Tag wo ich Australien verlassen werde...
Die letzte Woche habe ich mich nun um meine Abreise gekümmert.
Gepackt Paket verschickt, Rückreise von Frankfurt gebucht und meinen Aufenthalt in Bangkok geplant.
Ab Montag war meine Stimmung ziemlich gedrückt, denn ich realisiserte nun wirklich, dass 10 Monate vorbei sind und es bald an der Zeit ist Abschied zu nehmen.

Am Mittwoch in Assembly musste ich dann auch noch eine Rede halten, in der ich Scots und Albury mit Hamburg und meiner alten Schule vergleichen sollte, wie ich mich selber verändert habe und wie ich schwierig es war sich einzuleben.
Ich war so aufgeregt, ich glaube sogar in der letzen Reihe hat man mein Herz pumpen hören.
Nach den ersten zwei Sätzen hatte sich das aber gelegt und ich habe relativ frei und auch fast ohne Versprecher meine Rede vortragen können. Ich war danach doch ziemlich stolz auf mich, denn 1. war es in einer anderen Sprache und 2. hasse ich es vor Leuten etwas vortragen zu müssen.
Zum Abschied habe ich von der Schule eine Tasse, ein Bierglas und ein Taschenmesser bekommen. Von meinem Hockey Team bekam ich das Team-Trikot.

Am Abend stand dann auch noch mein letztes Hockeyspiel an und ich legte das beste Spiel hin, was ich je für Scots gemacht habe.
Wir lagen ziemlich schnell 0:2 gegen Albury United hinten, aber wor kämpften uns wieder ran, auch dank mir.
Als linker Außenverteidiger habe ich mich einmal Offensiv mit eingeschalten und habe den Ball kurz vorm Schusskreis bekommen, ziehe zur Grundlinie und haue das Ding mit einem Tomahawk am rausstürmenden Torwart ca. 20cm vor der Grundline iwie über die Linie. Mein erstes und wohl auch das spektakulärste Tor der gesamten Saison.
Fünf Minuten später schaltete ich mich wieder Offensiv mit ein, ein freehit in der Mitter der gegnerischen Hälfte treibe ich nach vorne spiele ihn leicht angehoben in den Schusskreis, wo Eddi den Ball super verarbeitet ihn aufs Tor knallt und der Rebound geht dann von irgendeinem unserer Spieler rein. Somit hieß es 2:2
Leider lagen wir dann kurz nach Beginn der 2. Hälfte schon wieder mit 4:2 hinten, machten noch den Anschlusstreffer, ich verursachte auch noch einen 7m, weil ich den Ball mit dem Fuß im Schusskreis spielte (zum Glück ging er nicht rein), aber am Ende verloren wir trotzdem mit 3:5.
Anschließend unterschrieb noch das gesammte Team auf meinem Trikot.

Am Donnerstag hieß es dann Abschied nehmen und ich war wirklich traurig. Besonders vermissen werde ich Grace, Sophie, Jess, Tom und Lachie, weil ich zu denen eine Art großer Bruder-Beziehung aufgebaut hatte. Sie sind mir richtig ans Herz gewachsen.
Natürlich werde ich auch alle anderen ziemlich vermissen, besonders einige Boarder wie Kelsea, Jason, Rob und Cal.

Um 15.19 nahm ich dann den Zug nach Melbourne und ich war traurig, jetzt ist es wirklich vorbei...
Auf der Zugfahrt habe ich mich sher nett mit meiner Sitznachbarin unterhalten.
Gegen 19.30 kam ich dann in Melbourne an, ging ins Hostel, wo ich ein Dreibettzimmer für mich alleine hatte. Entspannung pur.

Am Freitag musste ich dann um 10 auschecken und anschließend kaufte ich die letzten Souveniers am Queen Victroia Market und dann schickte ich mein Paket nach Deutschland. 8kg für 200$, unverschämt teuer.
Den Rest des Tages habe ich gechillt und gegen 7.30 nahm ich den Skybus zum Flughafen.

Sonntag, 1. August 2010

Rugby Trip

Am Samstag hieß es früh aufstehen, denn es ging zum großen Boarder-Rugby-Trip nach Melbourne.
Um halb 10 sind wir mit dem Bus los um gegen 13.30 in Melbourne zu sein.
Zuerst ging es ins MCG um uns das AFL-Game Collingwood vs. Carlton anzusehen.
Collingwood hat Carlton regelrecht auseinander genommen.
Wir hatten allerdings auch richtig gute Plätze, Vorderste Reihen (1-4) und das direkt hinter den Goals. Eine gute Möglichkeit um den Ball nach einem Goal zu fangen.
Eigentlich haben wir auch gar nicht mehr damit gerechnet, dass überhaupt ein Ball zu uns fliegt, aber in Mitte des 4. Quarters flog tatsächlich ein Ball genau auf mich zu, leider flog er direkt durch meine Hände auf meinen Kopf (ganz schön hart) und von dort in Flo's Arme.

Nach dem Spiel haben wir uns dann alle in der Stadt was zum Essen besorgt und sind weiter Richtung Etihad Stadium um uns die wohl zwei besten Rugby-Teams der Welt anzuschauen: "Wallabies" Australia vs. "All Blacks" New Zealand.
Vor dem Spiel führten die All Blacks natürlich auch den berühmten Haka auf und ich muss schon sagen, dass das Gänsehautfeeling pur war. Unglaublich wie laut die waren. Ich hatte eine Gänsehaut und ich glaube wirklich, dass das die Wallabies eingeschüchtert hat, denn was die danach im Spiel gezeigt haben, war nicht das beste. Nach gutem Start und einer 8:3 Führung wurden die All Blacks stärker und nahmen Australien völlig auseinander. Endstand: Walabies 28:49 All Blacks
Nach dem Spiel ging es dann mit dem Bus wieder nach Albury. Im Bus gabs dann noch den passenden Film als Abschluss: Invictus, wo es um den WM Sieg der Springbroks (das dritte Team im Tri Nations Cup) 1995 ging.
Das war wirklich ein unvergesslicher Tag

My Farewell

Am Freitag, 30.7. habe ich zu einem kleinen Abschiedstreffen im Paddy's eingeladen, denn für mich heißt es in einer Woche Abschied nehmen :(
Bevor wir ins Paddy's gefahren sind, haben Simon & Simon Flo, Doris und mich noch zu einer Freundin von Simon (R.) nach Wodonga gebracht, wo wir noch ein Gläschen Wein getrunken haben und ich gegen meinen Willen noch zu mehreren Goodbyetänzen aufgefordert wurde. Aber es war wirklich sehr lustig mit preisverdächtigem Entertainment.
Anschließend ging es dann ins Paddy's und nach und nach trudelten noch Bel, Jen, Klara, Kristina, Cam, und Lindsay ein.
Wir hatten einen sehr amüsanten Abend, es wurde sich gut unterhalten, nicht allzu viel getrunken und viel gelacht.
Es war toll viele noch mal in einer Runde wieder zu sehen.
Meine Stimmung wird langsam immer gedrücket, denn der Abschied naht...