Sonntag, 8. August 2010

Bangkok

Den Flug habe ich gut überstanden. Mit ein paar alkoholischen Getränken und dem anschließendem gucken von "Ghost Writer" habe ich es mir gemütlich gemacht und sogar etwas mehr als 5 Stunden gepennt haben.
Am Flughafen in Bangkok habe ich mich dann in ein Taxi gesetzt und bin zu Geene gefahren, bei dem ich Couchsurfen machen wollte. Erst ein mal ist Taxifahren in Bangkok sehr billig, aber zum Teil auch gefährlich, denn hier wird ohne Skurupel gefahren, wo sich auch nur eine kleinste Lücke aufbot, da fuhr man durch. Am Ende stand ich bei 500 Baht (12.50€) für 50km fahrt.
Dort angekommen machte ich es mir erstmal gemütlich, hab mich frisch gemacht und wollte los in die Stadt, da meinte Geene zu mir, dass er noch eine Wohnung in der City habe und ob ich da nicht gerne die nächsten 2 Nächte bleiben möchte. Natürlich sagte ich ja und schon fuhren wir dorthin. DOrt angekommen als erstes das Bett bezogen und dann ging es mit dem Taxi ab in die City wo ich mich mit Inga traf. Sie hatte sich bereits den Grand Palace angesehen und somit gingen wir weiter zum Wat Pho, wo es einen riesigen liegenden Buddha zu bestaunen gab.
Anschließend haben wir uns in ein Taxi gesetzt und sind zur Kao San Road gefahren. Dort haben wir einen kleinen Snack zu uns genommen und anschließend wollten wir eigentlich zum MBK Shopping Centre, aber keiner wollte uns fahren ohne das Taximeter einzuschalten. Also beschlossen wir uns einer einstündigen Thaimassage zu unterziehen, welche wirklich gewöhnungsbedürftig war, aber auch sehr entspannt. Für die Masseusinnen ist das ein Full-Body- Workout. Diese Massage war wirklich sehr entspannend und ich werde sie morgen auf jeden Fall wiederholen. 180 baht (4.50€) für eine Stunde.
Nach der Massage sind wir dann noch ins MBK gefahren, einem siebenstöckigem Einkaufszentrum mit Haufenweise Läden. Inga hat sich ein paar Schuhe gekauft, ich fand leider nichts. Nach einem kleinem Smoothie wollte wir uns auf in die Sarasin Road machen, wo angeblich Abends viel los sein sollte. Pustekuchen. Also fuhren wir mit dem Taxi weiter die Straße herunter bis wir den Taxifahrer baten hier anzuhalten, bezahlten und uns auf machten zu den gerade entdeckten Streetfood-Ständen. DOrt habe ich nach alnger Suche auch meine Krabbeltiere gefunden, die ich schon lange mal probieren wollte. Heuschrecken. Sie schmeckten gar nicht so schlecht. Inga fands aber zu eklig und weigerte sich partout eine zu essen. Schade eigentlich.
Nach weiterem Ziellosem herumgelatsche haben wir noch einen Markt gefunden, der alles möglich verkauft hat. Jeder Tourist wird dort fündig. Ich kaufte mir ein Polo.
Mit der Zeit wurden wir wirklich müde und es hieß Abschoiednehmen. Inga fuhr zurück ins Hotel, denn sie fliegt morgen bereits zurück nach Frankfurt und ich fuhr zu meiner Wohnung.
Den Abend verbrachte ich mit einem Film und surfen in einem ungesichertem Netzwerk.

Nach ausgiebig schlaf habe ich mich mit dem Taxi zum Lumphini Park aufgemacht, ein sehr schöner und großer Park mit künstlich angelegtem See mitten in der Innenstadt. Ein wirklich schöner Ort zum entspannen.
Anschließend musste ich erst mal Geld wechseln und nach einer Sprite bei Burger King (ca 1 € für XXL) machte ich mich auf zum Grand Palace gemacht und mir den dann auch gleich angeschaut. Wirklich sehr beeindruckend. Alles besteht nur aus Marmor und Gold. Er ist der imposanteste Tempel, den ich in den beiden Tagen gesehen habe.
Danach bin ich zu einem weiteren Palast gefahren, dem Wat Benjamaborpit, auch ein sehr schöner Tempel, eingebettet von einem Park mit künstlichem Kanal.
Von dort bin ich dann zum Wat Arun gefahren. Am Wat Arun gibt es einen sehr steilen Turm, auf dem schon sehr viele Unfälle passiert sein sollen und ich hatte auch gelesen, dass er eigentlich nicht mehr für Besteigungen zugelassen sein soll. Als ich dort ankam durfte man rauf und das habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen. Von dort oben hat man wirklich eine Bombenaussicht.
Dann habe ich mich auf eine Fähre begeben (3Baht), die Preise sollte der HVV auch mal für seine Fähren übernehmen, um mich wieder auf die andere Seite bringen zu lassen Von dort habe ich eine kleine Wanderung am Fluss entlang gemacht. Anschließend habe ich mich ins Taxi gesetzt und bin zur Khao San Road gefahren um mich eine Stunde massieren zu lassen und um mich anschließend mit Street- food den Margen voll zu hauen.
Dann war es auch schon wieder neun und ich bin zurück zu meiner Wohnung gefahren. Dort habe ich gepackt und mich entspannt bevor es auf den langen Flug gen Heimat geht.

Fazit:
Bangkok hat sehr schöne Sehenswürdigkeiten zu bieten. Allerdings gehen einem die Einheimischen ziemlich schnell auf den Senkel, denn sie wollen dir immer etwas andrehen, besonders ihr Tuk-Tuk. Wenn man sich allerdings ein wenig von den Touristenplätzen fern hält und die Leute ignoriert kann man auch eine schöne Zeit dort haben.
Insidertipps sind dort wirklich Gold wert.
Taxi fahren kann man dort unglaublich billig,, die Kommunikation kann allerdings zwischendurch ziemlich kompliziert werden, weil viele der englischen Sprache nicht mächtig sind.

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